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Das Weiße Haus empfängt israelischen Kriegsminister Drucken
Dienstag, 30. Juni 2009 um 10:50
Ehud Barak, der Kriegsminister des zionistischen Regimes hat sich zu einem Treffen mit dem US-Präsidenten Obama und anderen Amtsträgern dieses Landes nach Washington begeben. Die israelisch-zionistischen Medienkreise gaben als Ziel dieser Reise Baraks an, dass er um Beseitigung der Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Israel hinsichtlich der Fortsetzung des Siedlungsbaus in den Palästinensergebieten am Westjordanufer bemüht sein wird.
Barack Obama, der US-Staatspräsident hat in den letzten Wochen die israelischen Amtsträger aufgefordert, den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten von 1967 einzustellen.
Aber der zionistische Außenminister Liebermann hat Obama geantwortet, dass die Errichtung von Siedlungen überhaupt kein Hindernis auf dem Weg zum Frieden sei. Auch Netanjahu, der Premierminister dieses Regimes hat den Siedlungsausbau unterstrichen.
Es besteht kein Zweifel darüber, dass die Bauten auf den besetzten Gebieten Palästinas immer als Lebensadern für Israel betrachtet wurden und die Amtsträger des zionistischen Regimes nicht nur seit Beginn der Besatzung Palästinas im Jahre 1948, sondern schon vor der Gründung des Besatzerregimes von Israel diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben.
Die Errichtung von Bauten auf den Palästinensergebieten gleicht der Wucherung eines Krebsgeschwür, durch dessen Ausbreitung einerseits die Zionisten in den Palästinensergebieten ansässig werden und andererseits die palästinensische Bevölkerung in diesen Gebiete gezwungen wird, ihre Häuser zu verlassen.
Auf lange Sicht wirkt sich dies so aus, dass die Bevölkerungsstruktur zugunsten des zionistischen Regimes geändert und die palästinensische Prägung in diesen Gebieten immer mehr verdrängt wird. Die israelischen Positionsträger glauben dadurch der UNO, wenn sie die Durchführung der Resolutionen für den Abzug Israels aus Palästinensergebieten fordert, die Tatsache vorsetzen zu können, dass sich große zionistische Bevölkerungsteile in zionistischen Siedlungen in diesen Gebieten befinden.
Die USA brauchen für die Durchführung ihrer Pläne im Nahen Osten Sicherheit in den palästinensischen Gebieten, aber die Siedlungsstädte und die Fortsetzung des Siedlungsbaus bringen diese Sicherheit in Gefahr.
Interessant ist, dass der israelische Kriegsminister Barak während der jüngsten Reise von George Mitchel, dem Gesandten des Weißen Hauses in die Region zu ihm sagte, dass Israel nicht völlig den Siedlungsbau am Westjordanufer einstellen könne.
Die zionistischen Kreise verkünden, dass Barak eventuell ein Projekt ansprechen wird, dass nur durchführbar ist, wenn Barack Obama seinen Stempel darunter setzt.
Es heißt, dass Barak durch Vorlage von zwei Plänen als erstes eine vorläufige Einstellung des Siedlungsbaus für 3 Monate ankündigen und zweitens den Vorschlag von Hochhaussiedlungen anstelle der Ausdehnung der Siedlungsstädte machen will, damit weniger palästinensischer Boden besetzt wird.
Kommentatoren halten die Reise Baraks in die USA wie in der Vergangenheit für eine Maßnahme zur Zeitgewinnung, denn kurz vor dieser Reise hat das israelische Kabinett trotz des internationalen Druckes und des Druckes der EU und der USA hinsichtlich eines Stopps des Siedlungsbaus, das Projekt für den Bau von 50 neuen Wohneinheiten am Westjordanufer verabschiedet, damit Ehud Barak, der israelische Kriegsminister als Leiter des Siedlungsbauprojektes mit vollen Händen ins Weiße Hause kommt.
 

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