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Samstag, 03 September 2016 10:04

Teil 722: Sure Rom (Das byzantinische Reich) Verse (47- 49)

Teil 722: Sure Rom (Das byzantinische Reich) Verse (47- 49)
Wir begrüßen Sie zur Besprechung von drei  weiteren  Versen aus dem Koran und beginnen mit dem Vers 47 der Sure 30, (Sure Rom). Dort heißt es:

(30: 47- 49)

 
وَلَقَدْ أَرْسَلْنَا مِن قَبْلِكَ رُسُلًا إِلَىٰ قَوْمِهِمْ فَجَاءُوهُم بِالْبَيِّنَاتِ فَانتَقَمْنَا مِنَ الَّذِينَ أَجْرَمُوا ۖ وَكَانَ حَقًّا عَلَيْنَا نَصْرُ الْمُؤْمِنِينَ

„Und wahrlich, Wir schickten schon Gesandte vor dir zu ihren eigenen Leuten. Sie brachten ihnen klare Beweise. Dann bestraften Wir die Schuldigen (und halfen den Gläubigen); und es oblag Uns, den Gläubigen zu helfen.“ (30: 47)

 

Der Vers 46 der Sure 30, den wir beim  letzten Mal zum Abschluss besprachen, handelte davon, dass Gott mit den Winden Wolken  und Regen für das Wachstum der Pflanzen und der Tiere und das Leben der  Menschen schickt.  Im Anschluss daran handelt nun der Vers 47 davon, dass Gott den Menschen darüber hinaus auch zu ihrer Rechtleitung Propheten mit klaren Beweisen geschickt hat.  In dem nächsten beiden Versen, den Versen 48 und 49, die noch folgen, wird erneut davon gesprochen, dass Gott Wind und Regen schickt, um die Erde zu beleben.  Dass der obige Vers 47 über die Aussendung von Gesandten mit klaren Beweise und über die Bestrafung der Schuldigen und den Beistand für die Gläubigen  zwischen diesen beidenKoranstellen von Zeichen göttlicher Macht und Weisheit wie  Wind, Wolken und Regen eingeschoben wurde, scheint auf den wichtigen Punkt aufmerksam machen zu wollen, dass die Schöpfungsordnung und die göttliche Gesetzesordnung beide aus ein und derselben Quelle stammen. Mit anderen Worten: Gott, der uns alle erschaffen hat und Sonne, Wolken, Wind und Regen beauftragte, unsere materiellen  Bedürfnisse zu decken, hatauch an unsere geistig-seelischen Bedürfnisse gedacht. Wegen dieser Bedürfnisse hat er Propheten geschickt, damit sieuns mit Hilfe der Vernunft und dernatürlichen Veranlagung, mit der uns  Gottausgestattet hat, auf den rechtenWeg führen.

 

Es liegt auf der Hand dassdiejenigen,die dieWahrheit erkennen und glauben,Gottes Gnade und Barmherzigkeit erfahren undseine Hilfe erhalten werden, und es leuchtet auch  ein, dass  diejenigen den göttlichen Zorn auf sich ziehen, die sich gegen Ihn und die  Wahrheit stellen und nicht Seinen Geboten folgen.

 

Wir können uns einprägen:

Erstens: Gott hat durch Aussendungvon Propheten und durch Wunder und Beweise, die er schickte, keinen Raum  mehr für Ausreden belassen und jemand, der sich trotz aller Beweiseabwendet, kann  keine Entschuldigung mehr dafür vorbringen. 

Zweitens:  DieStrafe derÜbeltäter erfolgt, nachdem ihnen der rechte Weg gewiesen und ihnen alle  Beweise vorgelegt wurden, denn es wäre nicht gerecht jemand zu bestrafen, ohne dass er sämtliche Beweise kennt.

Drittens: Es ist eine sichere Verheißung Gottes, dass die Gläubigen schließlich überdie Ungläubigen und die Front der Wahrheit über die Front der Lüge siegen werden.

 

Wir sollten weiterlesen. Es folgen die Verse 48 und 49 der Sure Rom:


اللَّـهُ الَّذِي يُرْسِلُ الرِّيَاحَ فَتُثِيرُ سَحَابًا فَيَبْسُطُهُ فِي السَّمَاءِ كَيْفَ يَشَاءُ وَيَجْعَلُهُ كِسَفًا فَتَرَى الْوَدْقَ يَخْرُجُ مِنْ خِلَالِهِ ۖ فَإِذَا أَصَابَ بِهِ مَن يَشَاءُ مِنْ عِبَادِهِ إِذَا هُمْ يَسْتَبْشِرُونَ 

„Gott ist es, der die Winde entsendet, so dass sie Wolken zusammentreiben. Dann breitet Er sie am Himmel aus, wie Er will, und häuft sie Schicht auf Schicht auf; und du siehst den Regen aus ihrer Mitte hervorbrechen. Und wenn Er ihn auf die von Seinen Dienern, die Er will, fallen lässt, siehe, dann ahnen sie Gutes,“ (30: 48)

 

وَإِن كَانُوا مِن قَبْلِ أَن يُنَزَّلَ عَلَيْهِم مِّن قَبْلِهِ لَمُبْلِسِينَ

„obwohl sie zuvor, ehe er auf sie niedergesandt wurde, hoffnungslos waren.“ (30: 49)

 

In Folge der Sonnenbestrahlung und Erwärmung  verdunstet Wasser an der Oberfläche der Meere,  steigt in die Höhe und bildet Wolken. Gott schickt Winde und lenkt durch sie   die Wolken zu den Gebieten auf dem teilweise sehr weit  entfernten Festland  und lässt dort durch Hervorrufung der nötigen Voraussetzungen  den Regen aus den Wolken herabfallen.  Wie großartig dieses Werk Gottes ist, wird uns bewusster, wenn wir sehen welchen hohen Kosten- und Arbeitsaufwand heute die Weiterleitung  zum Beispiel von Wasser, aber  auch  von Öl und Gas hat. Milliardensummen müssen für Pipelines, Baggerarbeiten, Rohrverlegung  und Kontroll- und Wartungsposten usw. ausgegeben  werden, wobei die Versorgung dennoch nur auf bestimmte  Gebiete begrenzt bleibt.

 

Aber Gott  lässt mit einem System, welches den Menschen keinerlei Unkosten bereitet, das Lebenselixier Wasser den Bewohnern der  Kontinente zukommen und versorgt auch alle anderen Lebewesen auf dem Festland damit.

Regen ist nicht nur für die körperliche Existenz des Menschen notwendig. Er kann auch für die Seele eine Wohltat sein.  Bewohner von niederschlagsarmen Gebieten können besonders gut nachempfinden wie erfrischend der Anblick der Blumen und Bäume in einem Garten nach Herabfallen eines Regens wirkt.  Besonders Bauern und Viehhalter, die eine Dürre und ein Zunichtewerden ihrer Anstrengungen befürchten, werden beim Anblick von Wolken und dem Aufkommen von Wind mit Hoffnung erfüllt. Wind und Wolken sind für sie die Vorboten für Gottes Segen.

Wir können uns merken:

Erstens: Wir sollten die Erscheinungen in der Natur nicht als zufällig betrachten. Vielmehr sind es Zeichen für die Macht und Weisheit Gottes bei der Regelung aller Angelegenheiten der Welten, darunter auf der Erdkugel.

Zweitens: Gott will, dass die Dinge auf der Welt  aufgrund natürlicher Ursachen und Mittel geschehen. Er hat in Seiner Weisheit das System von Ursachen und Folgen erschaffen.

Drittens:  Der Mensch wird von Hoffnungslosigkeit befreit, wenn er an die endlose Güte Gottes denkt. Gott gewährt  in der Tat Erleichterungen neben Härten und Reichtum neben Entbehrungen.

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