Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Donnerstag, 28 Januar 2016 09:17

Die USA und Filme, welche Mörder großziehen

Die USA und Filme, welche Mörder großziehen
  US-Präsident Barack Obama hat vor kurzem neue Bestimmungen für den Kauf und Verkauf von Waffen bekanntgegeben, um Waffen-Gewalt zu bekämpfen.

Er sagte jährlich würden 30 Tausend Menschen in den USA mit dem Schuss aus einer Waffe ihr Leben verlieren und ein großer Anteil davon beträfe Selbstmorde.

Allerdings leistet der US-Kongress gegenüber der Einführung neuer Bestimmungen zur Einschränkung des Waffenbesitzes Widerstand und dahinter steckt der Druck der amerikanischen  NRA -  Nationale Gewehr-Vereinigung.

Die großen Waffenherstellerunternehmen brauchen die Unterstützung von Politikern und Unternehmen die für sie werben,  damit auf der Welt immer wieder Kriege hervorgerufen werden, von denen sie weiter existieren und profitieren können.  Für sie ist es vor allen Dingen wichtig, dass eine Stimmung erzeugt wird, in der sie ihre Waffen an den Mann  bringen können.  Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Zum Beispiel Werbung für ihre Waffen in Hollywood-Filmen. Sie  verhandeln darüber mit den Hollywood-Bonzen und stellen in Filmen das  Zerstörungspotential ihre Produkte vor, um ihr Geschäft mit Waffen international  anzukurbeln.

                                      

Die Industrie für Computerspiele bildet zusammen mit Hollywood und den amerikanischen Waffenunternehmen ein übles Dreieck. Von diesem Dreieck  lässt sich auch ein Schema  für das gesamte wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche System der USA ableiten.  Beginnen wir bei den Computerspielen.

2012 wurden kurz vor Weihnachten an einem Tag 27 Menschen auf einen Schlag   erschossen.

 

Ein 20-jähriger  in Newtown, Connecticut,  schoss bei seinem Amoklauf in einer Elementarschule um sich und nahm 27 Menschen das Leben. Er tötete unter anderen seine Mutter und außerdem 20 Kinder, alle unter zehn Jahren. Die Mordwaffe war  von der gleichen Sorte wie das  Jagdgewehr des Unternehmens Bushmaster, im  Computerspiel „Call of Duty“ . In diesem Spiel weden Waffen wie ColtM1911 so gezeigt, dass der Anwender  beim  Aufladen genau die Marke lesen kann.  Außerdem wird dem Spieler  eine Liste vorgelegt, in der die verschiedenen Marken der Waffen in diesem Spiel mit vollständiger Beschreibung aufgeführt werden.

                                       

Die Computerspiele, die den  Anwender direkt in ein Kriegsgeschehen hineinziehen und den Höhepunkt von Macht und Action simulieren,  bilden eine  der drei Spitzen  des üblen Dreiecks, von dem wir sprachen.  Eine andere Ecke dieses Dreiecks ist das US-Kino – eine sehr gewinnträchtige Industrie.  Hollywood ist der größte Exporteur von Kulturprodukten auf der Welt. Selbst während der Wirtschaftsregression in den USA konnte es weiterverdienen.  Hollywood ist auch die bislang größte Maschine für Produktion von Illusionen und Phantasie-Stories .

Das US-Bild ist nicht wie bei anderen Ländern eine Abbildung von dem was die Amerikaner sind und tun, sondern es ist das Bild, das sie von sich in ihrem internationalen Schaufenster ausstellen.  Seit 100 Jahren Tätigkeit hat Hollywood ein Schaufenster für die Welt geöffnet, in dem die USA zu sehen sind und von dem aus die Amerikaner den Rest der Welt sehen.  Seit 100 Jahren ist die Hollywoodindustrie  sehr erfolgreich bei der Verbreitung und dem Verkauf ihrer beliebigen Geschichten gewesen.

Hollywood hat US-Träume auf die Leinwand gebracht, wie persönliche Freiheit, Wohlstand der Mittelschicht, soziale Aktivität und die Beachtung  des Gesetzes und diese amerikanischen Träume sind zu internationalen Träumen geworden.  

Hollywood hat Figuren wie Rambo und James Bond  weltbekannt gemacht und mit ihnen ihre Feinde und Rivalen in der Welt des Films besiegt. Es  war bestrebt die USA als den Retter der Welt zu präsentieren.

Die Werte,  die Hollywood propagiert,   werden mit Hilfe aller möglichen Techniken und Effekte als absolut und universal und als einziger Lösungsweg für die Rettung der Welt vorgestellt. 

 

Der US-Präsident, der sich immer wegen Zunahme der Gewalt in seinem Land  sehr betrübt zeigt, scheint vergessen zu haben, dass diese Situation das Resultat  des Vorgehens des Wirtschafts- und Kultursystems in den USA ist, welches er selber bestätigt hat.

Er hat im Dezember 2013 vor den Mitarbeitern der DreamWorks, ein Unternehmen das hauptsächlich Computerfilme herstellt, gesagt, Hollywood sei der Grund dafür, dass die USA über die anderen Länder zu stehen kommen. Es verbreite  die kulturellen Werte der USA , treibe die Politik der Regierung voran und halte das Rad der Wirtschaft in Gang.  Er sagte: „Wir (die US-Regierung) formen durch euch die internationale Kultur. Ich wünschte ich würde  auch hier an eurer Seite mitwirken.“

Obama bedankte sich für die einflussreiche Rolle der Hollywood-Filmindustrie in Form von  wirtschaftlicher und kultureller Kooperation mit der US-Regierung und fügte hinzu: „Es liegt an unserer Kreativität, dass wir bei  diesem internationalen  Kampf  um Beschäftigung und Industrie, überlegen sind. Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem was wir erreichen und was die anderen Länder erreichen können. Und das ist wirklich ein Grund zur Freude.“

US-Präsident Obama hat sich außerdem für  das freundliche Verhalten Hollywoods  hinsichtlich Mitbeteiligung an gesellschaftlichen Aktivitäten und für die Finanzhilfen während der Wahlkampagnen für das Präsidentschaftsamt bedankt und gesagt: Hollywood hat eine grundlegende Rolle bei der Verbreitung der Werte die amerikanischen  Kultur und der Formung der internationalen Kultur inne. Ob sie es glauben oder nicht: Hollywood und die Unterhaltungsindustrie ist aus einigen Gründen Teil der US-Diplomatie.“  

Es ist eine Tatsache, dass seit dem Tag, an dem bekannte internationalen Konzerne der Meinung waren, dass sie auf den Hemden  eines bestimmten Sportteams oder in einem bestimmten Studio in Hollywood am besten für ihre Erzeugnisse werben  können, auch die großen Waffenhersteller aktiv wurden.

Gestützt auf die Macht der Medien , haben sie ihre neuesten Produkte  in den Heldengeschichten der US-Filme vorgeführt , damit Hollywood  seinen Zuschauern die Idee in den  Kopf setzt, dass die USA alle internationalen Probleme lösen kann.

Der amerikanische Medien-Historiker Robert Tomphson sagte hierüber, es sei nicht schwierig die diesbezüglichen Gründe herauszufinden. Nach dem schrecklichen Ereignis im Bundesstaat Connecticut von 2012  haben  die unermüdlichen Unterstützer für das Gesetz der Waffenkontrolle in Amerika wie Michael Moore und Susan Sarandon sofort  in den sozialen Netzwerken auf diese Tat reagiert und  hunderttausende US-Bürger haben durch Unterzeichnung einer On-Line-Liste die Aufstellung von harten Bestimmungen zur  Waffenkontrolle in den USA unterstützt.  Aber die Helden der Hollywood-Actionfilme wie Arnold  Schwarzenegger, Bruce Willis, Denzel Washington, Brad Pitt und George  Clooney haben es vorgezogen, zu schweigen.

Dennoch hat  ein Verantwortlicher der Public Relations von Hollywood, der seinen Namen nicht nannte,  Reuters gegenüber erklärt: ` Ich denke, dass viele bekannte Personen in der Unterhaltungsindustrie  einen Beschluss bezüglich dem Gesetz über das Tragen von Waffen wünschen und der Meinung sind, dass das Schweigen der Hollywood-Stars  und ihre Nicht-Reaktion gegenüber diesen Probleme nicht mehr richtig ist.  Wir müssen abwarten wer diese Aktion unterstützt.`  

Wenn wir das Vorgehen und die Äußerungen der Direktoren der Medienindustrie in den USA betrachten, sehen wir, dass viele dafür sind, dass man leicht an Waffen gelangen kann und strenge Gesetze zur Waffenkontrolle in diesem Land ablehnen.

Gewalt, Waffen und Mord, gehören nämlich zu den Dingen und Themen, die  in der Musik, im Fernsehen, bei Computerspielen und im US-Film laufend vorkommen. Hollywood wurde mit Gangsterfilmen und Westernfilmen auf der Welt bekannt. Es ist ein Kino, in dem Waffen eine Hauptrolle übernehmen. 

Der Waffenbesitz gehört vielleicht mehr als jedes andere Phänomen zu der Kultur der US-Bevölkerung und ihrer Geschichte.  Schusswaffen gewährleisteten das Leben der ersten Einwanderer aus Europa und wurden nach der Revolution gegen die Kolonialmacht England und dem Sieg bei den Unabhängigkeitskriegen zum Wahrzeichen für den Kampf und als Mittel  gegen  staatlichen Absolutismus offizieller Bestandteil der amerikanischen Kultur.“

Experten betrachten Hollywood als eines der wichtigsten Instrumente der US-Regierung zum Vorantreiben ihrer Politik in den internationalen Beziehungen und gegen andere Länder und zur Erzeugung von Furcht und Schrecken.

Die Aktivitäten Hollywoods zur Unterstützung der US-Strategien auf der Welt und seine Rolle bezüglich der imperialistischen Aktivitäten und der Herstellung von gewaltsamen Mitteln auf internationaler Ebene sind heute von besonderer Bedeutung.

Die Gründer von Hollywood haben seit Beginn ihrer Aktivitäten ihre Produkte  thematisch auf Ausbeutung,  Imperialismus und kollektive Gewalt  konzentriert und es so weit getrieben, dass man meinen sollte, dass sie durch die Produktion von gewaltsamen Filmen und die Zurschaustellung von Massakern und Vandalismus vorhaben, potentielle Mörder auszubilden. 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren