Donnerstag, 20 September 2012 08:42

Die Schuld der Feinde des Islam

Die Schuld der Feinde des Islam
Dies ist ein Beitrag von Ali Chaukair, Jurist, Delmenhorst vom 17.09.2012

 

Der Film namens 'Die Unschuld der Muslime', der seit gestern in aller Munde ist, ist eine offene Kriegserklärung gegen Allah und den heiligsten aller Menschen.

Daran besteht kein Zweifel und das muss auch in aller Deutlichkeit gesagt werden. Es bestehen aber mehr und mehr Zweifel daran, dass der angebliche Produzent des Films namens 'Sam Bacile', der offenbar eine erfundene oder bisher komplett unbekannte Person ist, tatsächlich der Produzent dieses Films ist, geschweige denn, dass er ohne Unterstützung der dunklen Macht gehandelt hat.

Bis gestern Abend gab es jedenfalls keinerlei Infos oder Bilder von einem 'Sam Bacile' im Web. Alles, was man über ihn las, bekam man aus zweiter Hand. Das mutet schon sehr seltsam an. (Ausgerechnet) die Financial Times Deutschland hatte zu 'Sam Bacile' und zu diesem beleidigenden Film gestern Abend einen sehr interessanten Artikel im Web:

http://m.ftd.de/artikel/70089786.xml?v=2.0

In meinen Augen ist es jetzt unsere Aufgabe als Muslime, bei allem verständlichen Zorn, den wir verspüren, die hohen Tugenden und Ethiken des heiligsten Menschen noch intensiver zu studieren, noch intensiver zu Allah zu beten, und all diesen Gottesdienst noch intensiver und besser in unserem Alltag vorzuleben. Es ist deren, also der Feinde des Islams, offensichtliches Ziel die Liebe, Sanftmut und Spiritualität aus unseren Herzen zu reißen, und unsere Herzen mit Hass, Zorn, Irrationalität und Entfernung von Allah zu füllen.

Zudem soll die durch das zionistische Regime ohnehin angespannte Situation zwischen Muslimen und Juden offensichtlich künstlich geschürt und verschärft werden, denn wie anders wäre es zu erklären, dass die Meldung verbreitet wird, dass angeblich 100 'Juden' fünf Million Dollar gespendet hätten, um diese amateurhafte Produktion zu fördern?

Doch wir Muslime dürfen niemals in diese Falle tappen. Gewaltsame Proteste seitens der Muslime zu schüren ist deren Ziel. Jeder Muslim, der sich aufgrund solcher Provokationen zu Gewalt verleiten lässt, tappt in die Falle der Feinde des Islam und bestätigt damit ihre Vorurteile und ihren Hass.

Was hier geschieht ist nichts neues. Der heilige Qur´an berichtet uns darüber, dass der heiligste aller Menschen Muhammad -der Friede sei auf ihn und auf seine reine Nachkommenschaft- bereits zu seinen Lebzeiten offen und hinterrücks beleidigt und verleumdet wurde. Und er wurde bis an sein Lebensende bekämpft. Auch vor diesem Film gab es bereits aufs Schärfste zu verurteilende Beleidigungen des Propheten, seiner Familie und des Islam in Form von hetzerischen und lügnerischen Büchern, Karikaturen und Schändungen des heiligen Qur´an.

Das Neue für uns an diesem Film ist lediglich die digitale Visualisierung des ganzen und ihre schnelle Verbreitung weltweit. Damit müssen wir uns nicht abfinden, aber wir müssen lernen mit schönster Standhaftigkeit damit umgehen zu können. Ansonsten erreichen die Feinde des Islams und der Muslime ihre teuflischen Ziele mit Leichtigkeit. Sie wollen das Licht Allahs in unseren Herzen auslöschen, doch wenn wir am Seil Allahs festhalten, dann wird Allah dieses Licht in unseren Herzen nicht nur beschützen, nein, Er wird es auch verstärken.

Sie wollen Hass zwischen den Menschen säen, wir aber müssen Liebe säen.

Ihnen ist nichts und niemand heilig, außer ihren Götzen 'Kapital' und 'Freiheit'. Aber was ist das für eine verkommene Freiheit, die Heiligkeiten anderer und sogar ihre eigenen (angeblichen) Heiligkeiten permanent zu beleidigen? Steht z.B. der Freiheitsbegriff im Grundgesetz dafür Hass, Mord und Totschlag in der Welt zu verursachen? Oder hat nicht jeder Freiheitsausübende eine große Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen?

Es ist offensichtlich -der Begriff der Meinungs- und Kunstfreiheit wird auf schier unglaubliche Art und Weise missbraucht. Der Zweck heiligt die Mittel- das ist das Motto der Zeit, sei es auf der Seite der Kulturimperialisten oder auf der Seite ihrer Kollaborateure namens Salafisten. Wir Muslime sollten besonnen bleiben, denn auf jeden Schritt der Provokation folgt ein weiterer und größerer Schritt der Provokation. Auch diese Provokation hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf das Folgende.

Wir sollten uns aber auch selbst fragen, ob der Gesandte Gottes erst durch ein solch plumpes Video beleidigt wurde, oder ob seine Person und seine Ehre nicht schon seit Jahrzehnten durch die permanente Besatzung der heiligsten Stätten der Muslime durch Zionisten und Saudis, des permanenten Mordes an den islamischen Völkern von Algerien, über Sudan, Palästina, Libanon, Irak, Afghanistan und Pakistan, und durch die permanente mediale, wirtschaftliche und politische Unterdrückung der Islamischen Republik Irans und seines Oberhauptes, der Heiligkeit unserer Zeit, Imam Chamenei, beleidigt und angegriffen wird? Wodurch lebt denn der Prophet in unserer Zeit weiter? Durch Schriften, oder durch Menschen, die sein Vorbild auf beste Art und Weise versuchen nachzuahmen?

Das sind Fragen, die wir uns stellen sollten, bevor wir gegen irgendwelche billigen, plumpen und niveaulosen Filme auf die Straße gehen. Eigentlich müssten wir doch angesichts all der Unterdrückung in einem permanenten Zustand des Protestes und Widerstandes sein. Es gäbe noch vieles anzumerken, aber das zurzeit in meinen Augen Wichtigste ist, dass wir erkennen, dass die Feinde des Islam es sich zum Ziel gesetzt haben uns mit allen Mitteln von Gott, Muhammad und dem reinen Monotheismus loszureißen.

Umso mehr müssen wir an Gott, Muhammad und dem reinen Monotheismus festhalten und Gott auch mit der Fürsprache des Propheten und seiner reinsten Nachkommenschaft bitten, dass Er uns diese Kraft gibt, standhaft zu sein und zu bleiben. Es ist wie der muslimische Bürgerrechtler und Autor Dr. Yavuz Özoguz sagt:

"Sie haben aus dieser Welt eine Hölle gemacht, und es ist unsere Aufgabe aus ihr wieder ein Paradies zu machen."

Aufrichtige Muslime, Christen und Juden gemeinsam.

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