Sonntag, 16 September 2012 04:23

Kanada gemeinsam mit politischem Dreieck gegen Iran

Kanada gemeinsam mit politischem Dreieck gegen Iran
  Am vorletzten Freitag  gab Kanada in einer Erklärung die Schließung seiner Botschaft in Teheran bekannt und legte die Frist für die iranischen Diplomaten in Kanada für das Verlassen des Landes fest. John Baird, der kanadische Außenminister , der dem englischen Königshof  nahesteht, behauptet Iran sei eine Gefahr für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit. 

Er führte unter anderen  Vorwänden  für den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Iran die Standpunkte Teherans gegenüber dem zionistischen Regime und die Unterstützung Irans für Syrien, welches Teil des anti-israelischen Widerstandes ist,  an.  Zudem erklärte der kanadische Außenminister , Iran halte sich nicht an die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates im Zusammenhang mit der Atomakte.

 

Warum wurde der Abbruch der diplomatischen Beziehungen damit begründet, dass der Iran die syrische Regierung unterstützt und das zionistische Besatzerregime ablehnt? Warum erfolgte plötzlich eine solche scharfe Maßnahme seitens der kanadischen Regierung, obwohl es zu keinem nennenswerten Vorfall zwischen beiden Länder gekommen war und zumal fast 400 Tausend Iraner in Kanada leben und 20 bis 25 Tausend Iraner dort studieren?

Was ist der wahre Grund für diese Maßnahme? Dazu haben politische und Nachrichtenkreise verschiedene Vermutungen angestellt.

                 

 

Wenn man bedenkt, dass Kanada eine britische Kolonie ist und der Gesamtbefehlshabung dieses Staates unterliegt, ist die feindliche Maßnahme Kanadas gegenüber der IRI nicht mehr so verwunderlich.

 

Die Stellungnahmen Kanadas kurz vor dem 16. Gipfel der Blockfreien in Teheran und aggressive Maßnahmen wie Schließung der Visastelle in dieser Botschaft und Schließung von Konten iranischer Bürger gehören  zu dem  offiziellen anti-iranischen Programm dieses Staates, das seit längerer Zeit existiert.

 

َAngesichts der zionistischen Lobby in Kanada und die Verärgerung der USA und Israels über den gelungenen Blockfreiengipfel in Teheran ist der Abbruch der diplomaitschen Beziehung zu Teheran durch Kanada als Ergebnis der Druckausübungen der Israelis zu deuten.  

Die gescheiterten Versuche, Iran zu isolieren, sind ein großer Schlag für die westliche anti-iranische Staatengruppe gewesen. Kanada war der erste von ihnen  der mit seiner Maßnahme, auf den erfolgreichen Blockfreiengipfel in Teheran reagierte.

                                    

Betrachtet man das fragwürdige Verhalten Kanadas in den letzten Monaten, fällt auf, dass dieses Land  anti-iranische Maßnahmen verfolgt und  nach Vorwänden gegen den Iran sucht.

 

Natürlich kann der ausdrückliche Dank der Verantwortungsträger des israelischen Regimes an Ottowa für die Suspendierung der diplomatischen Beziehungen zu Iran noch mehr Licht in die Sache bringen.

 

Schimon Peres, der Staatspräsident des zionistischen Regimes sagte, Kanada habe mit diesem Schritt erneut bewiesen, dass die Ethik vor dem Pragmatismus und der Abwägung von Eigeninteressen zu stehen käme und die Politik Spiegel der Grundsätze und Werte sein müsste. Er hoffte, die anderen Länder würden sich an Kanada  moralisch ein Beispiel nehmen.

 

Netanjahu, der Premierminister des Besatzerregimes  bedankte sich mit ähnlichen Formulierungen bei Kanada.

                          

 

Solche  Äußerungen sind eine Verulkung der Öffentlichen Meinung, denn   Peres Betonung der  Ethik bildet einen krassen Gegensatz  zur  Existenzphilosphie Israels die aus Drohung, Krieg, Terrorismus und Genozid an einer ganzen Nation namens palästinensisches Volk besteht. In Wahrheit hat Ottowa seine nationalen Interessen wegen Israel geopfert.

 

Auch Kanada hat in der Vergangenheit fremdes Land besetzt und die Rechte der eine Millione und 300 Tausend Ur-Einwohner dieses Landes erheblich verletzt, insbesondere die der Indianer ,  Kanada ist gewaltsam gegen Zivilproteste vorgegangen und mimt nur den Verteidiger der Menschenrechte.

 

Die kanadischen Verantwortungsträger  suchen lediglich nach neuen  Aufhängern, um Iran und die Iraner weiter einzuschränken. Es gibt keinen logischen Grund für den Abbruch der politischen Beziehungen zu Teheran seitens Ottawa.  Dieses Land will Iran nur isolieren und den Austausch  zwischen der Islamischen Republik und anderen Ländern behindern.

 

Durch seine Maßnahmen hat  Ottawa deutlich die nahen Beziehungen seiner konservativen Regierung  zu Israel,  dem verschworenen Feind Teherans, durchblicken lassen.

 

Ottowa hat wie Washington  seine diplomatischen Beziehungen zu Iran nach dem Sieg der Islamischen Reovlution 1979 abgebrochen. Erst 1990 wurden in beiden Ländern die Botschaften wieder eröffnet.   Der jetzige Abbruch der Beziehungen zu Iran seitens Kanada erfolgt im Fahrwasser Englands, welches seine Beziehungen zu Iran eingestellt hat. Es  ist eine Fortführung des Szenarios zur Isolation Irans.

Kanada hat beim Nervenkrieg der USA und Israels gegen Iran  nicht nur an den Sanktionen teilgenommen sondern zu verschiedenen Zeitpunkten ungeeignete Äußerungen über die iranischen Verantwortungsträger gemacht.  Der kanadische Außenminister hat sich intensiv angestrengt, den UN-Generalsekretär Bani Ki Moon von der Reise zum Blockfreiengipfel in Iran  abzuhalten. Allerdings vergeblich.

Im März hat sich der kanadische Verteidigungsminister offiziell  der iranfeindlichen Propaganda Israels und der USA angeschlossen.

Peter Mac Kay, der kanadische Verteidigungsminister  hat gesagt, die Militärkräfte dieses Landes ständen für den Angriff auf Iran bereit. Er meinte auch, obwohl wir eine diplomatische Lösung verfolgen, sind unsere Kräfte in höchster Alarmbereitschaft.  

Kanada hat seine Militärkräfte in Afghanistan und  in Hirat  nahe der iranische Grenze verstärkt und seine Kriegsschiffe in die Gewässer nahe von Iran geschickt. Dies bedeutet nichts anderes als dass sich die Regierung von Premierminister Harper  mehr denn je den  USA und Israel genähert hat.

                              

 

Es sei auch erwähnt, dass diese konservative Regierung manchmal sogar Washington und Tel Aviv vorauseilt, wie 2008, als ihre Marinekräfte provokative Maßnahmen im Persischen Golf zur Herausforderung der iranischen Armee ergriffen.  Kanada ist also bei der Anfeindung der Islamischen Republik Iran in die Fußtapfen der USA, Englands und Israels getreten.

 

Vor einigen Jahren, als im südafrikanischen Durban die Konferenz zur Bekämpfung des Rassismus stattfand, hat Kanada sich neben Israel und die USA gestellt und mit anderen Ländern diese Konferenz boykottiert.  

 

Kanada  unterstützt also die Politik Israels und wenn Netanjahu etwas bedrückt, wird es auch die kanadische Regierung bedrücken.

 

Kanada hat mit dem Abbruch seiner diplomatischen Beziehungen zu Iran auch gezeigt, dass neue Bündnisse im Begriff sind zu enstehen und dieser Schritt der Beginn einer Welle neuer Druckausübungen des Westens auf den Iran ist.

Gleichzeitig haben nämlich einige europäische Länder und das Außenministerium Englands in einer Erklärung Iran angegriffen. 

Wegen seiner kolonialistischen Abhängigkeit gegenüber England besitzt Kanada eigentlich keine echte Souveränität. Daher kann dieses Land  den USA, England und  dem zionistischen Regime als Werkzeug dienen.

Die jetzige Regierung in der Kolonie Kanada unter Anführung von Harper, der im Namen von König Elizabeth amtiert und als  Verbündeter von Netanjahu gilt, ist für ihre  radikale Maßnahmen in der Außenpolitik bekannt.  Viele Maßnahmen der kanadischen Regierung gegen die iranische Nation und in Kanada ansässige Iraner zeugen davon, wie zum Beispiel die Schließung der Visaabteilung für iranische Studenten in Kanada.     

 

Es gehört zu den außenpolitischen Doktrinen Kanadas die Politik, die die Zionisten  ihm diktieren, zu befolgen und dies beweist die Sperrung von Konten von Iranern, die in Kanada leben und die Verhinderung von Geldüberweisungen.

In den letzten Jahren ist Kanada nach London und Los Angeles der drittsicherste Fluchtort für Feinde der Islamischen Republik Iran gewesen.

Nachdem sich Ottowa sich im Palast der englischen Königin bereit erklärte, Gastgeber der Opposition der Islamischen Republik zu sein,  hat es diesen weitgehendende Möglichkeiten zur Verfügung  gestellt und Medienaktivitäten ermöglicht.

Diese Regierung willigte gegenüber den  USA in die Aufnahme der Mitglieder der Terrororganisation " Volksmodschajeddin" aus dem Aschraf-Camp in Irak in Vancouver ein.

 

ٍEin weitere feindliche Maßnahme, die zur Suspendierung der Beziehungen zu Teheran führte, ist die Geschichte mit dem flüchtigen und schuldig gesprochenen Direktor der iranischen Nationalbank im Zusammenhang mit dem großen Bankskandal im Iran. Khavari der eine doppelte Staatsangehörigkeit besitzt wurde von den Kanadiern geschützt und sie waren nicht bereit Khavari an den Iran auszuliefern.

 

Genauso wie in den USA eine mächtige zionistische Lobby alle Maßnahmen des Weißen Hauses   mit ihren Forderungen in Einklang zu bringen versucht, hat das zionistische Regime auch in Kanada einen solchen Hebel. Die zionistische Lobby konnte erreichen, dass anti-zionistische Themen an den Universitäten dieses Landes keinen Chance haben, erörtert zu werden.
2011 erschien in Kanada ein Buch namens "Die Lobby Israels und die Redefreiheit an den kanadischen Unviersitäten". Dieses schildert die Rolle der pro-israelischen Gruppen bei der Verhinderung von  Diskussionen an der Uni über die Besatzung der Zionisten.

ِDie Amazon-Internetseite, die Bücher vorstellt und verkauft, schrieb über dieses Buch:  "2008 und 2009 haben die Organisationen, die der israelischen Lobby nahstehen, Maßnahmen zur Verhinderung einer Konferenz an der York-Universität in Toronto vorgenommen, bei der es um Israel und Palästina ging. Die notwendigen Vorbereitungen waren bereits getroffen worden. Dieses Buch ist ein Bericht über freie Recherchen durch John Tompson für die Gemeinschaft der Dozenten an kanadischen Hochschulen.

Gemäß diesem Bericht begann der Streit an der York-Universität nachdem die Palästina-Israel-Konferenz offiziell angekündigt worden war.

Der Universität wurde gedroht , sie würde bei Abhaltung dieser Konferenz boykottiert werden  und bei dem Erhalt  von finanziellen Hilfen auf Probleme stoßen.
Zunächst waren die Verantwortungsträger der York-Universität nicht bereit, auf die Konferenz zu verzichten. Daraufhin schaltete die Lobby der Zionisten in Kanada das Büro des Premierministers Harper ein und erreichten auf diese Weise die Absage der Konferenz.

                            


Einige Quellen meinen, dass die kanadische Regierung, welche wie andere westlichen Länder in einer schweren Wirtschaftskrise steckt  und nicht weit entfernt vom Bankrott ist, vor etwa einem Jahr in einem Geheimdekret  das Außenministerium aufforderte erst den lokalen Personalbestand zu reduzieren und dann die Botschaften Kanadas in einigen Ländern zu schließen.

 

Es besteht kein Zweifel, dass die kanadische Regierung eine rassistische Politik betreibt und der Politik des zionstischen Regimes und der zionstisichen Lobby gehorcht.

Kanada  , welches immer eine gleichgerichtete Politik mit Washington und dem zionistischen Regime betreibt, hat kurz vor den Präsidenschaftswahlen in den USA  seine fehlende Unabhängigkeit in der Weltpolitik bewiesen. Indem es sich gegen Iran stellte und die Botschaft in Teheran schloss, hat dieser Staat nach Meinung einiger Politikexperten einen diplomatischen Selbstmord begannen.   

Möglicherweise werden  andere westliche Länder, die unter dem Druck der USA und der zionistischen Lobby stehen,   mit ähnlichen Maßnahmen, wie Suspendierung der diplomatischen Beziehungen zu Iran, dem Beispiel Kanadas folgen werden.  




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