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Mittwoch, 12 November 2014 17:54

Touristen aus dem Westen mit dem Zug durch Iran

Touristen  aus dem Westen mit dem Zug durch Iran
  Iran  liegt im Herzen des Mittleren Ostens und ist durch seine geografische Lage eine Brücke für kulturelle, politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Ost und West.

Iran hat außerdem viele interessante Sehenswürdigkeiten, und eine abwechslungsreiche Landschaft. Nach Beginn der Ära der islamischen Revolution und der Befreiung  des iranischen Volkes  von der Schah-Diktatur und aus der Abhängigkeit vom Westen haben die Politiker in Europa und den USA versucht, durch tendenziöse Filme und gefälschte Berichte usw. ein verzerrtes unpassendes Iranbild vorzulegen. Sie wollten damit  zu verhindern, dass aus anderen Ländern jemand nach Iran kommt. Sie wollen nicht, dass Ausländer den Fortschritt im  revolutionären Iran sehen. Dennoch kommen jährlich Touristen aus aller Welt in den Iran. Vor kurzem sind 102 Touristen aus 9  verschiedenen Ländern mit dem Zug durch den Iran gereist. Sie kamen aus Australien, USA, ,Mexiko, England, Holland, Deutschland , Frankreich und Island sowie Dänemark .   Sie reisten mit einem Zug namens   – Goldener Donauadler oder auch Orient-Express genannt. Dieser Luxus-Zug  beginnt seine Fahrt in der ungarischen Hauptstadt Budapest, und kommt über Bulgarien und die Türkei in den Iran. Zum Reiseprogramm im Iran gehören die Städte Isfahan und Schiraz und  sehenswürdige historische Plätze wie Pasargad, Naqsch-e Rustam und Persepolis.

 

Trotz der Schwarzmalerei der Iranfeinde, kann Iran als  ein sicheres Land in der sonst sehr konfliktreichen Region des Nahen Ostens gelten. Die Reisende im Orient-Express bestätigten dies. Ein Tourist aus dem australischen Adeleine  sagte:  „In allen Städten auf der Strecke durch Iran haben  die Menschen sich sehr freundlich verhalten. Was man  in den Zeitungen über den Iran liest, lässt einen falschen  Eindruck entstehen.“

  Christina  Preston, ein junges Mitglied des Reisepesonal nimmt die negative Iran-Propaganda  überhaupt nicht ernst und sie findet Iran schön  und sagt, die Reisenden hätten keine Probleme bei ihrer Einreise im Iran gehabt.  Urang Chosrawi , der iranische Chef dieses Zuges berichtet: „Als wir im Iran eintrafen, haben sich alle Reisenden gewundert, denn sie dachten, dass sie an der Grenze lange aufgehalten werden. Sie waren angenehm überrascht dass die Passkontrolle so schnell verlief, und konnten sich ab dem  Moment auch weiter von der Sicherheit im Iran überzeugen.“ „Außerdem“, so sagt Chosrawi weiter, „haben die Reisenden nicht damit gerechnet hatten, dass Iran so modern  ist.“

 

Wenn Touristen aus der Nähe mit der Kultur und dem Fortschritt eines Landes Bekanntschaft schließen,  können sie sich einen besseren Eindruck von ihm machen. Iran ist auch ein Land, dass man aus der Nähe kennenlernen muss. Alan Maut aus New York ist zum ersten Mal im Iran gewesen  und hat viel Spaß an dieser Reise gehabt.  Alan bestätigt, dass der Iran ein schönes Land mit einer großen Vergangenheit und freundlichen Menschen ist. Bezüglich der Kommentare der Medien in seinem Land über den Iran sagt Alan:  „Ich habe deshalb Iran als Reiseziel gewählt weil ich dieses Land selber persönlich sehen wollte. Was in den Zeitungen und Zeitschriften und an Bildern über den Iran publiziert wird, deckt sich nicht mit der Realität, die du aus der Nähe erlebst.“

Jim Friedlaender, der Leiter einer Reiseagentur in den USA, veranstaltet seit Jahren Kulturreisen in den Iran . Er  ist mit seiner Frau in den Iran gekommen und möchte für eine Tour im Jahre 2016 planen . Er sagt: „Es gibt viele

Amerikaner, die gerne in den Iran reisen würden. Wir legen besonders Wert auf Literatur, Architektur und alte Zivilisation und der Iran besitzt eine solche reiche Geschichte. Deshalb denke ich, dass der Iran immer ein attraktives Reiseziel bleiben wird.“

Phil Asker, der für ein australisches Reiseunternehmen arbeitet, veranstaltet schon seit einiger Zeit Irantouren und sagt: „Ich mag den Iran sehr gerne. Es ist das dritte Mal, dass ich hier bin. Iran ist ein sehr schönes Land und jedesmal lerne ich verschiedene Leute kennen.“

 

Eine der sehenswürdigen Städte, für die sich die Iranreisenden normalerweise interessieren ist Isfahan. Für viele von ihnen ist es die schönste und interessantes Stadt im Lande.  Anscheinend gefallen den Touristen aus dem Ausland der alte traditionelle Bazaar und die  dekorativen Kachelverzierungen an der Imam-Moschee  ganz besonders. Brahm Heibers aus Holland, der auch zum ersten Mal im Iran gewesen ist, gefielen die sauberen Boulevards die   zahlreichen Bäumen und schönen Blumen und die angenehmen Atmosphäre in dieser Stadt.

 

Daneh Hawk  und seine Frau aus Australien sind im  Teppichhandel tätig. Bevor sie in den Iran gereist sind, haben sie sich genauer über seine Sehenswürdigkeiten, Zivilisation und Geschichte erkundigt . Hawk sagt: „Unsere Ansicht über Iran hat sich auf dieser Reise sehr geändert. Sie können sicher sein, dass wir nach unserer Rückkehr in die Heimat, für den nächsten  Besuch in Isfahan und Shiraz und für den Kauf von iranischen Teppichen planen werden.“  Dieses Ehepaar aus Australien finden die iranische Bevölkerung sehr gastfreundlich und nett.

Für viele Touristen ist die islamische Bekleidung der Iranerinnen und ihr Hidschab interessant und manchen  ausländischen Touristinnen gefällt es sogar, einmal die Bekleidung der Iranerinnen auszuprobieren. Lisa aus Ungarn  ist zum ersten Mal zusammen mit zwei Freundinnen in den Iran gekommen. Sie sagt über die Kopfbedeckung der Iranerinnen: „Ich habe einige schöne Kopftücher in Schiraz gekauft und mag sie gar nicht mehr abnehmen.  In meinen Augen gehören diese vielen bunten schönen Tücher zu den Attraktionen im Iran. Ich mag mein Kopftuch und ich habe für meine Freundinnen  die gleichen Modelle gekauft. Das Hidschab ist wirklich angenehm und es hat uns überhaupt nicht gestört. Ich dachte erst, man muss nur den Kopf bedecken, aber als ich die iranischen Mädchen gesehen habe, habe ich festgestellt,  dass sie auch den Hals bedecken und dann habe ich mir mein Kopftuch wie sie umgebunden .“

Waltraud kommt aus Deutschland. Sie findet die Bekleidung, die sie im Iran trägt, in Ordnung. Sie hat sich extra für die Iranreise passende Bekleidung gekauft und fühlt sich darin wohl.  

Francis aus dem US-Bundesstaat Virginia  ist auch mit dem Orient-Express in den Iran gekommen. Sie war schon einmal 2011 zusammen mit ihrem Ehemann im Iran. Sie trägt ein langes Kleid und erzählt:  „Dieses Kleid hat mir einmal eine muslimische Freundin in den USA geschenkt, und ich trage es nun auf meiner Iranreise.“

                 

Auch die Abwechslung des iranischen Speisezettels ist für viele Touristen interessant. Vor kurzem hat sich Anthony Bourdain, Chefkoch eines sehr bekannten und teuren Restaurants im New York Manhattan im Iran aufgehalten.   Er moderiert ein  Fernsehprogramm  , in dem er die traditionellen Gerichte aus aller Welt vorstellt. Bourdain hat verschiedene Länder besucht und ein Programm über die traditionellen Gerichte anderer Länder zusammengestellt. Er war vor kurzem in Teheran und Isfahan. Bei seiner Rückkehr sagte er : „Was ich im Iran gesehen habe war ausgezeichnet, inspirierend und sehr verschieden von dem, was ich über dieses Land gehört oder in den Nachrichten gesehen habe. Den Empfang, der mir in Iran bereitet wurde, war unglaublich nett. Einmal war ich in einem Restaurant. Es war genau an dem Abend an dem der Produzent  meiner Programme Geburtstag feierte. Als die Kunden im Restaurant dies erfuhren, haben sie ihm gratuliert und einen Kuchen für ihn gekauft.  

So hat jeder, der einmal im Iran war über Sehenswürdigkeit, Gastfreundlichkeit , Landschaft und Sicherheit in unserem Land zu berichten und guten Grund auch andere zu einem Besuch im Iran aufzumuntern.

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