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Mittwoch, 30 Dezember 2015 19:17

Der Fußmarsch vom 30. Dez. 2009 als Antwort auf die Intrigen der Weltarroganz

Der Fußmarsch vom 30. Dez. 2009 als Antwort auf die Intrigen der Weltarroganz
     Der Fußmarsch im Dezember 2009 der als Fußmarsch vom 9. Dey bekannt wurde, war nicht wie jeder anderer.

Er war mit den Worten des geehrten Oberhauptes der Revolution ein heroischer Akt – eine Reaktion, die der von Glauben und Entschlossenheit gestützten Erkenntnis des Volkes entsprang, dass der Zeitpunkt gekommen ist, auf dem Schauplatz zu erscheinen.

Die iranische Bevölkerung hat gegenüber alle Komplotten des Feindes ihre Standhaftigkeit bewiesen- vom auferlegten 8-jährigen Krieg bis zu den Wirtschaftssanktionen und den Verbrechen von Terrorgruppen.  Aber die Unruhestiftungen nach den 10. Präsidentschaftswahlen waren von einer anderen Natur.  Sie waren ein sanfter Krieg von der Art der bunten Revolutionen – ein Komplott,  einerseits auf einige Aktivitäten im Inland und andererseits auf Verschwörer außerhalb von Iran gestützt.  

Die Reaktion, welche die iranische Nation am 9. Dey zeigte, spiegelte  ihr politisches Bewusstsein und ihre Wachsamkeit gegenüber den heimtückischen Plänen des Feindes gegen die islamisch-republikanische Staatsordnung wieder. Die iranischen Bürger demonstrierten, dass sie keinen Augenblick zögern, um diese Staatsordnung und ihre religiösen Werte zu verteidigen.

                                       

Die iranische Nation hat in den 38 Jahren nach dem Sieg ihrer islamischen Revolution bei allen Ereignissen und auf allen Schauplätzen ihre Einheit bewahrt und der 9. Dey veranschaulicht diese Einheit deutlich. Der große Fußmarsch des Volkes vom  9. Dey setzt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Islamischen Revolution Iran. Es ist der Meilenstein  gegenüber einer großen Verschwörung.  Diese sollte unter anderem die hohe  Beteiligung an den Präsidentschaftswahlen von 85 Prozent der Wahlberechtigten bagatellisieren.   Die Unruhen wurden dadurch verschärft, dass die Kandidaten, die bei den Wahlen 2009 verloren, eine Kampagne wegen angeblichen Wahlbetrug in Gang setzten. Aus  der heraufbeschworenen Atmosphäre heraus entstand dann eine Strömung mit der Absicht, die Islamische Republik Iran zu stürzen.   Vor der Unheilstiftung  2009 hatte es bereits mehrere Verschwörungen gegen das islamisch-republikanische System gegeben, aber die Serie von Vorfällen nach den 10. Präsidentschaftswahlen im Sommer 1388 (2009) war von einer anderen Sorte.  Hierbei handelte es sich um schon lange vorher abgekartetes Spiel von Fremdmächten, das sie aus verschiedenen Gründen bis dahin nicht hatten realisieren konnten. Die Vorfälle nach den 10. Präsidentschaftswahlen hatten  das  System der Islamischen Republik im Visier. Die Unterstützung und das Schüren der  Unruhen im Jahre 2009 seitens des Westens ging von der Hypothese aus, durch eine Protestaktion, die nach außen hin die Wahlstimmen verteidigt, ließe sich ein Sturz der Islamischen Republik Iran inszenieren.

Der Westen lenkte und unterstützte aus dem Hintergrund  die Umtriebe angeblich wegen der Verteidigung der Bürgerrechte im Iran und indem seine  Einrichtungen, die die Verteidigung der  Zivilrechte vorgeben, politisch Druck ausübten und einen Nervenkrieg gegen den Iran  führten.   Der Westen brauchte entsprechende Agitationen im Inland, um seine böswilligen Absichten gegenüber der islamisch-republikanischen Ordnung  umzusetzen. 

Bei der Untersuchung dieses Ereignisses und der Ursprünge und Hervorrufer dieser Unruhen müssen also alle Dinge, die mitgespielt haben, berücksichtigt werden.  Eine von mehreren Aspekten  dieser Verschwörung bildet der Einfluss von Fremdmächten hinter den Kulissen der Straßenunruhen von 2009. Er ist  an den offiziellen Stellungnahmen der Regierungsverantwortlichen in den USA und Europa abzulesen.  Nicht nur im Inland gab es Impulse sondern von außen kamen sehr wichtige Impulse für die Straßenunruhen.  Schnell traten die Interventionen der USA und Englands über westliche Botschaften in Teheran und die westlichen Spionagedienste, ihre Denkfabriken und Sonderbüros im Ausland ans Tageslicht.

Die ehemalige US-Außenministerin Condoleeza Rice  ließ bei ihren Äußerungen nach den Unruhen 2009 im Iran die programmierten Einmischungen durchblicken.  Sie sagte: „Wir haben bisher in sehr unterschiedlichen Formen in die Ausbildung investiert, damit wir eine Gesellschaftsschicht auf internationaler Ebene heranziehen, die säkular denkt.“ Rice verwies konkret auf den Iran und meinte, die säkularen Kräfte im Iran seien im Vergleich zur Vergangenheit erstarkt.

US-Präsident Barack Obama , der hinsichtlich der Unruhestiftung von 2009 zunächst eine offizielle Stellungnahme vermied, hat einige Monate später in einem Bericht  an die Vorsitzenden des US-Kongresses und US-Senats zugegeben, dass die USA die Satellitenfernsehen und Sozialnetze im Internet wie Twitter und Face Book  bei der Berichterstattung über die Ereignisse unterstützt haben, um Unruhen hervorzurufen und die Unruhestifter nach den Wahlen 2009  zu fördern.

Obama sagte auch provokant: „Die Iraner müssen den nötigen Mut  haben, um Freiheit zu demonstrieren und ihre Proteste fortsetzen.“ US-Außenministerin Hillary Clinton erklärte, die USA hätten neben offiziellen Äußerungen auch zahlreiche heimliche Maßnahmen zur Unterstützung der Grünen in Iran durchgeführt, aber  sie könnten  nicht über alle diese Maßnahmen sprechen.

                                                                         

Die Enthüllungen über diese Verschwörung lassen keinen Zweifel mehr darüber bestehen, dass die Unruhestiftung  ein weiteres Glied in der Kette des Projektes zum Sturz des islamischen Irans war, diesmal unter dem Deckmantel: Protest gegen angeblichen Wahlbetrug.  Diese Verschwörung konnte jedoch nicht glücken, weil die iranische Bevölkerung wachsam blieb. Die Bürger haben durch ihre Teilnahme an dem eindrucksvollen Fußmarsch vom 30. Dezember 2009 den Komplott des Westens gegen den Islamischen Iran vereitelt. Die Bevölkerung zeigte, dass sie trotz der Versuche des Westens, die politische und gesellschaftliche Atmosphäre im Iran zu vernebeln, die westlichen Machenschaften erkannt hat. Und daher sehen viele Analytiker in dem  Fußmarsch vom 30. Dezember, zu dem sich die Bevölkerung von sich aus formierte, eine besondere Kundgebung.

Mit den Worten von Ajatollah Khamenei hat  die Bevölkerung das Bedürfnis verspürt, eine Reaktion zu zeigen. Die beeindruckende Teilnahme der iranischen Bevölkerung und die Verurteilung der abwegigen Strömungen und die Distanzierung von denen, die die Gesellschaftsstrukturen zerschlagen wollten, war vor allen Dinge eine entschiedene Antwort auf die Elemente, die Unruhe gestiftet und wegen angeblichen Wahlbetrug den Irrweg eingeschlagen hatten.

Diese spontane Reaktion der Bevölkerung zeigte rasch ihre Wirkung. Die Bevölkerung distanzierte sich von den Unruhestiftern  und es wurde deutlicher, wer die wahren Planer dieser Umtriebe waren.

Nach den Unruhen erfolgte eine geregelte Überprüfung der Wahlergebnisse über die gesetzlichen Kanäle und Mechanismen, die die islamisch-republikanische Staatordnung für solche Fälle vorsieht und beseitigte etwaige Zweifel an der  Rechtmäßigkeit der Wahlen.   

Hinter der Serie von Ereignissen nach den Wahlen 2009 steckte  ein sanfter Putsch, der unter dem Deckmantel des Protestes eines Wahlkandidaten(Hussain Mussawi) wegen angeblichen Betruges bei der Stimmenauszählung erfolgen sollte. 

Die Vorfälle im Rahmen der  Straßenunruhen nach den Wahlen eskalierten in respektlosem Verhalten  während der Trauerzeit im Monat Muharram insbesondere am Aschura-Tag (dem Tag des Märtyrertodes von Imam Hussain  (a))   und nahmen damit Dimensionen an, die absolut nichts mehr mit einem Protest gegen Wahlergebnisse zu tun hatten.  Die Teilnahme der Bevölkerung an dem Fußmarsch vom 9. Dey – dem 30.  Dezember 2009, signalisierte also auch eine Verurteilung von abwegigen Strömungen und die Distanzierung von Leuten, die die religiösen Werte und Überzeugungen schmähen. Es war eine spontane Reaktion, die die Pläne der Feinde zunichtemachte.

Zentrale Achse des großen Fußmarsches war die Einheit  und die Verteidigung der Wiladat – der Lenkung des Islamischen Landes durch den befugten Religionsgelehrten. Dieser Fußmarsch machte klar, dass das Volk den Feind und die Strömungen, die unberechtigte von den Bürgerrechten abweichende Forderungen stellen, identifizieren kann.  Dieses Bewusstsein bildet einen festen Schutzwall gegenüber den Verschwörungen und den Spaltungsversuchen der Fremdmächte, die die islamische Staatsordnung anfeinden.  Es zeugt von der Tatsache, dass diese Staatsordnung  dem sanften Krieg und den raffinierten Herausforderungen des Feindes  das große Kapital der Einheit der Bürger entgegensetzen kann.

Daher erinnert die eindrucksvolle Aktion des Volkes am 9. Dey daran, wie groß die Rolle der Bürger ist, wenn es gilt gegenüber irgendwelchen abwegigen Entwicklungen und den Provokationen des Feindes Widerstand zu leisten. Aus diesem Grund gilt der 9. Dey als der Tag an dem sich die Macht der iranischen Nation gegenüber den Komplotten der internationalen Front der Herrenmächte gezeigt hat.

 

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