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Donnerstag, 18 September 2014 04:26

Niederkämpfung der Nachrichtenübermittlung – von Zensur und Nervenkrieg bis zum Mord

Niederkämpfung der Nachrichtenübermittlung – von Zensur und Nervenkrieg bis zum Mord
In diesem Beitrag werden Beispiele für den Nervenkrieg der westlichen Medien und die Nachrichtenverfälschung durch sie angeführt. 

  Die Bedeutung von Nervenkrieg ist vielen nicht klar.Man versteht darunter unter Nervenkrieg die organisierte Verwendung  von Propaganda und anderen Faktoren, um Ansichten und Gefühle  , die Standpunkte und das Verhalten der Gesellschaft des Feindes, einer Unparteiischen oder einer befreunden Seite auf eine Weise zu beeinflußen, dass es den Zielen  der eigenen Front dient.  Psychokrieg kann also bei dieser Definition einen großen Bereich betreffen und soll auf das Verhalten der Massen  wirken.

In den letzten Jahrzehnten hat es eine Informationsexplosion gegeben und  der Nervenkrieg ist zu einem regelrechten  Krieg zur Beherrschung und Manipulierung der Meinung der Massen im eigenen Interesse geworden.   Der wichtigste Aspekt des Nervenkrieges besteht darin, die allgemeine Einstellung im eigenen Interesse mit den Instrumenten der Medien und mit verschiedenen Methoden zu formen. Zensur,  Vorwurf und Lüge und Verdrehung der Wahrheit sind 4 von 170 Methoden des Nervenkrieges, die  Sachverständige festgestellt haben.  

In unserer heutigen Ära gibt es nicht nur wie früher einige wenige große Nachrichtenagenturen. Das Internet ist universal und ermöglich die rasche Übertragung von Informationen  und der unbegrenzte Cyber-Raum hat die Lieferung von zuverlässigeren Nachrichten ermöglich. Unter diesen Bedingungen  haben Gewaltregimes heute weniger Möglichkeiten einen Nervenkrieg zu führen. Unterdessen setzen die Medien immer noch den Nervernkrieg ein  und bekämpfen die Wahrheit.  Wir wollen Sie mit einigen jüngeren Beispiele vertraut machen. 

Das staatliche Britische Medium BBC mit seinen spezifischen Ausrichtungen manipuliert  zum Beispiel sein Publikum beliebig und  meidet die Darbringung der Realität.  Zum Beispiel hat die BBC seit Beginn der Angriffe der Terrorgruppen in Syrien und Irak diese niemals  als Terrorgruppen bezeichnet  und entweder neutrale und manchmal auch Begriffe, die eigentlich einen positiven Inhalt haben,  wie Kämpfer, Islamischer Staat, Islamisches Kalifat, und Oppositionelle verwendet. Dieses Vorgehen war so wenig einleuchtend, dass vor kurzem viele Engländer und sogar Mitarbeiter der BBC dagegen protestiert haben.

Der Chef des BBC-Fernsehen sagte, nachdem die Zuschauer großen Druck gemacht hatten, mit Hinweis auf diese Proteste in einem Interview : Wir sind nicht verpflichtet die Gruppen und Bewegungen  zu bewerten und weil sich die IS selber islamischer Staat nennen, deswegen haben wir auch dieses Wort verwendet. „ Der Widerspruch zu dieser Behauptung lässt sich schnell bei einer kurzen Suche auf der Internetseite von BBC finden. Dort werden nämlich die palästinensischen Gruppen Hamas und der Islamische Dschihad und die libanesische Hisbollah, welche ihr Land und ihre Heimat verteidigen, als Terrorgruppen bezeichnet. BBC behauptet also den Begriff Terrorist generell zu meiden, obwohl selbst junge Zuschauer merken dass dieser Sender immer wieder dieses Wort auf Gruppen und Personen verwendet, die eventuell gegen die englische Regierung sind.

                                         

Seit Beginn der Angriffe des zionistischen Regimes auf Gaza haben eine Anzahl von Künstlern und insbesondere Künstler aus der Kinoszene reagiert und das Massaker an der Bevölkerung in Gaza und den unschuldigen palästinensischen Kindern verurteilt. Es ist erstaunlich, dass die meisten westlichen Medien negativ auf diese Proteste reagierten oder  einfach solche Mitteilungen links liegen ließen.

 

Zum Beispiel wurde gegen die  spanische Schauspielerin Penelope Cruz und  den  spanischem Schauspieler  Javier Bardem und seinen Landsmann Pedro Almodovar, Autor und Regisseur  in den Medien gehetzt, nachdem sie ihre Unterstützung für die Bevölkerung in Gaza ausgesprochen hatten und nach weniger als 24 Stunden standen ihre Namen auf der Schwarzen Liste Hollywoods.

Dies war die eine Seite der Geschichte. Auf der anderen Seite haben die Medien großartig von 190 bekannten Persönlichkeiten aus der Filmindustrie gesprochen, die sich in einer Erklärung auf die Seite des zionistischen Regimes gestellt hatten.

 

Im „Hollywood  Reporter“ hieß es in einem Bericht mit der Überschrift: Gesetze Nummer eins: In Hollywood kannst du über jedes politische Thema sprechen bis auf Gaza:

Es kann sein, dass die Juden die in Hollywood über das Schicksal bestimmen, ein Auge gegenüber denen zudrücken, die bislang ihr Migefühl für die palästinensische Bevölkerung erklärt haben, wobei sie deren Unwissenheit über dieses Gesetz dafür verantwortlich machen.“

Die US-Zeitung American free press schrieb, dass die Juden, die Hollywood in der Hand haben den Filmstars mitgeteilt hätten, es sei  besser für sie, nicht von Palästina zu sprechen.                           

In dieser düsteren Atmosphäre  welche die Abkehr von der Politik empfiehlt, haben Hollywooder sogar eine Erklärung zur Unterstützung des zionistischen Regimes und gegen die Hamas herausgegeben. Unter den Namen der Unterzeichner finden  sich Namen  wie Arnold Schwarzegger, Sylvester Stallone ,  Kelsey Grammer, Sara Silverman und Amy Pascal.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hollywood solche unlogischen einseitigen Ansichten herausgibt.  Vor kurzem hat der New Yorker Filmemacher  Woody Allen  in einem eigenartigen Interview  gemeint, dass den Juden im Zweiten Weltkrieg das Herz gebrochenwurde und sie keine Heimat hatten.  Er meinte: „Wenn die Palästinenser von Anfang an die Juden in ihre Gebiete gelassen hätte, dann wären wir niemals Zeuge solcher blutigen Kriege und Konflikte gewesen.“

Vor kurzem wurde das Video von der Enthauptung eines US-Reporters in die Sozialnetzen veröffentlicht  und plötzlich war in der Mehrheit der westlichen und vor allen Dingen der US-medien nicht mehr die Rede von dem Mord an einem jungen Afro-Amerikaner aus Ferguson  . Einige meinen der Film von dem Tod des US-Reporters James Foley sei verdächtig, schon alleine deswegen weil dieser so gelassen  auf dem Video wirkt. Sie vermuten, dass dieses Viedo nur die öffentliche Meinung in den USA von dem Mord  in Ferguson und den Protesten  ablenken soll.  Wir wollen natürlich hier nicht untersuchen, ob das Video echt ist oder nicht und ob Foley auf diese Weise ums Leben kam oder noch lebt.   Man sollte sich jedoch einmal ansehen, wie das, was als sein Tod bezeichnet wird, ausgenutzt wird.  Jedenfalls wird  der Name James Foley und sein Tod, ob er stimmt oder nicht,  dafür instrumentalisiert die Proteste eines Teils der Afro-Amerikaner zu überdecken, welche den Mord in Ferguson als einen Fall des Rassismus  verurteilt haben.  In Wahrheit sind die Proteste auch ein Aufschrei gegen das kranke Mediensystem in den USA , welches einige Vorfälle einfach  verharmlost oder übergeht und andere aufbauscht, gewesen.

                                    

Viele Menschen auf der Welt haben den Mord an James Foley verurteilt und andere haben daran gezweifelt , dass er sich ereignet hat . Jedenfalls hatte es zwei Vorteile für die Propanda-apparante Washingtons, dass diese  Bilder  veröffentlicht wurden:  Zum Ersten konnte Washington dadurch die Allgemeinheit von den Ereignissen in Ferguson ab- und in Richtung  Tod eines Amerikaners durch ausländische Kräfte lenken und zweitens hat die US-Gesellschaft, die den Krieg leid ist, beim Anblick des Schicksals dieses Reporters sicher gefühlt, dass die Angriffe Obamas auf die IS im Irak,  vernünftig sind. 

 

Wenn es um den Mord eines US-Bürgers, kommt kaum jemand auf den Gedanken, dass dieselben IS es   sind die unterstützt von Washington in Syrien unschuldige Menschen enthaupten. Niemand fragt auch danach , warum die Medien in diesem Länder gegenüber den Verbrechen, die die IS an den Muslimen in Irak verübt haben , geschwiegen haben aber sofort hellwach wurden und die IS verurteilt haben, als  Amerikaner getötet wurden oder eine Minderheit im Irak  bedroht war.

Der Tod von Foley – ob wahr oder gelogen – hat besonders der US-Regierung genützt. Diese Regierung hat bis vor kurzem noch behauptet,  er sei von der syrischen Regierung gefangen genommen worden
.Wenn die IS wirklich Foley enthauptet haben, dann sind die US-Medien eigentlich an diesem Mord genauso mitschuldig wie an dem Mord von allen anderen Opfern dieser Terrorgruppe .

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