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Dienstag, 22 Juli 2014 10:29

Juden und Muslime werden zu Werkzeugen in einem brutalen Spiel um Weltherrschaft

Juden und Muslime werden zu Werkzeugen in einem brutalen Spiel um Weltherrschaft
Lasst uns für Menschlichkeit demonstrieren oder wer will Juden ausrotten?Juden und Muslime werden zu Werkzeugen in einem brutalen Spiel um Weltherrschaft, und es wird Zeit, dagegen aufzubegehren!

Die Geschichte des Judentums in Europa ist eine sehr leidvolle und mündete in die grausame Judenverfolgung unter den Nazis. Was in Europa allerdings weniger bekannt ist und auch nicht bekannt gemacht wird, ist die Tatsache, dass die Geschichte des Judentums unter muslimischer Herrschaft genau das Gegenteil war. Juden waren angesehen Bürger, die teilweise Leibärzte der Herrscher waren und hohe Positionen in der Gesellschaft eingenommen haben, nicht nur im legendären Cordoba, sondern auch in Jerusalem oder Isfahan. Noch heute erfreut sich die größte jüdische Gemeinde in der Region außerhalb Palästinas ausgerechnet in der Islamischen Republik Iran verfassungsrechtlich geschützter Freiheiten und Rechte, die es in keiner anderen Verfassung der Erde gibt, nicht einmal in Israel, da Israel keine Verfassung hat. Während der von Europa ausgehenden Kreuzzüge waren es muslimische Soldaten, die die Juden vor den Angreifern geschützt haben. Als Nazis die Juden in Europa verfolgt haben, fanden sie unter anderem Zuflucht in der muslimischen Türkei. Bei den Verfolgungen der Juden durch Nazis wird der fehlerhafte Eindruck erweckt, dass nur Deutsche die Juden gehasst hätten. Das war aber definitiv nicht der Fall. Juden waren in Frankreich, in England und vielen anderen Ländern Europas nicht minder verhasst, nur mit dem Unterschied, dass man alles auf die Nazis schieben konnte. Doch man war durchaus froh, als man alle Juden nach Palästina verfrachten konnte, insbesondere, weil man ihnen das Gefühl gab, sie darin zu unterstützen, ihre eigene neue Heimat zu finden.

Damit waren die Europäer ihr „Judenproblem“ größtenteils losgeworden. Doch an anderer Stelle entstand ein Konflikt, der bis heute immer weiter gewachsen ist. Trotzt der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region gab es weder einen historisch begründeten noch religiös begründbaren Antisemitismus im Islam! Merkwürdigerweise sind im letzten Jahrzehnt westliche Autoren, die genau das Gegenteil behaupten, wie Pilze aus dem Waldboden entsprungen. Und merkwürdigerweise wurde den Muslimen über ein Jahrzehnt eingeredet, dass sie antisemitisch zu sein hätten. Selbst das hat aber noch nicht gereicht, um eine Art Massenbewegung unter Muslimen daraus zu gestaltet, stand doch der Islam selbst dagegen! Mit den Ereignissen vom 11. September 2001 wurden neue antisemitische Klischees bedient. Die nie widersprochene Behauptung, dass israelische Geheimdienstler die Anschläge damals von einem Hochhaus gefilmt hätten, erschien bereits damals merkwürdig. Denn jene Information hätte USA und Israel sicherlich unterdrücken können, wenn sie es gewollt hätten. Erstaunliche Parallelen zu jener „Information“ fanden in den letzten Tagen den Weg in manche Medien in Form der Mutmaßung, dass Israel und/oder die USA in den Abschuss des Passagiermaschine über der Ukraine verwickelt sein könnten. Puzzleteil und Puzzleteil setzt sich zusammen, um eine neuerliche antisemitische Explosion hervorzurufen. Juden, die sich gegen das unmenschliche System Israels wehren – und es gibt sie zweifelsohne in Europa – kommen kaum zu Wort. Dieses Mal brauchen die Europäer ihren Judenhass nicht einmal selbst umzusetzen. Ahnungslose Muslime können die Drecksarbeit erledigen, mit dem manche Herrschereliten sich nicht die Hände schmutzig machen wollen.

Erst Ereignisse der letzten Tage in Gaza machen das deutlich, was zuvor nicht in dieser Deutlichkeit hervorgetreten ist. Ein einstmals auch unter Juden sehr angesehener jüdischer Intellektueller in Deutschland hat es jüngst in einem Interview folgendermaßen ausgedrückt: „Aber wer hat uns das denn eingebrockt? Wenn unsere Politiker alle sagen, ja, das ist völlig richtig, was Israel macht, wenn unsere Medien sagen, ja, das ist völlig richtig, was Israel macht, wenn die Repräsentanten des Judentums nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich zum Beispiel sagen, ja, das ist doch ganz klar, wer gegen Israels Maßnahmen ist, der ist gegen Juden, dann fordert man ja solche antisemitischen Parolen geradezu heraus. Es ist doch eine Absurdität, diese Gewaltbereitschaft, diesen nationalreligiösen Hass, der sich in der israelischen Gesellschaft aufgestaut hat, das mit der jüdischen Tradition von Nächstenliebe und dass das mal eine Religion war der tätigen Moral, wie es der Rabbiner Leo Beck, der Führer des Judentums in Nazi-Deutschland, gesagt hat, das ist doch was völlig anderes geworden. Das muss man doch sehen und muss darauf reagieren. Man kann doch nicht jeden Quatsch, den Israel da macht, mitmachen.“

Es ist kaum anzunehmen, dass nur diese Person die Weitsicht hat, die Dutzenden von Forschungseinrichtungen, die mit Millionenbeträgen gefüttert werden, nicht erforschen könnten. Auch ist kaum denkbar, dass eine Bundeskanzlerin niemanden in ihrer Umgebung hat, die sie darauf hinweist, dass ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Völkerrechts- und Kriegsverbrechen der Zionisten Antisemitismus in Deutschland schürt und den Juden in der Welt mehr schadet als nützt, einmal abgesehen von der potentiellen Straftat, für die sie selbst einmal angeklagt werden kann, wenn sie keine Immunität mehr besitzt.

Was kann also der Grund dafür sein, dass einerseits die Verbrechen einer faschistischen Elite in Israel derart massiv und grausam unaufhörlich fortgesetzt werden und gleichzeitig die gesamte Elite Europas und der USA sich hinter die Verbrechen stellen?

Noch ein bedeutsamer Aspekt fällt denjenigen auf, die aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit die Gelegenheit haben, Sender verschiedener Sprache zu verfolgen. Im CNN in der Türkei und allen anderen – teils von der radikal-zionistischen Springer-Presse beherrschten Medien – werden quasi als Live-Schaltung aus Gaza 24 Stunden lang die grausamsten Massaker vorgeführt, Kinderleichen, die auf Straßen liegen, zerstörte Häuser, die unschuldige Zivilsten unter sich begraben, Ambulanzen, die im Bombenhagel verstümmelte Körper hin- und herfahren, Tränen von Menschen, deren Leid jeden Zuschauer mitreißt und vieles andere mehr. Die gleichen Sender zeigen jene Bilder in Europa – insbesondere in Deutschland – nicht! Wer hat ein Interesse daran, dass der muslimische Türke unweigerlich einen Hass gegen die Verbrecher entwickelt, und dann undifferenziert ausdrückt, während z.B. die Deutschen nur eine „portionierte“ Form des Hasses erhalten, wodurch ihnen der Hass der Migranten übertrieben erscheint und so die Front gegen die eigentlichen Verbrecher aufgeteilt wird.

Alle diese Fragen erscheinen unlösbar, so lange man ein Grundprinzip menschlichen Daseins nicht analysiert und verstanden hat. Das Grundprinzip aller Verbrechen dieser Erde und aller Verhaltensformen, die religiöse Menschen als Sünde bezeichnen, ist in dem Gefühl „Ich bin besser“ begründet. Dieses Gefühl gilt als Ursünde im Islam. Schon immer haben die Mächtigen dieses Gefühl zur Ausbreitung ihrer Macht ausgenutzt, indem sie die Menschen gespalten haben: Europäer gegen Afrikaner, Jung gegen Alt, Frauen gegen Männer, Weiße gegen Schwarze, Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer, Christen gegen Juden, Juden gegen Muslime, usw., usf.. Alle Spaltungsversuche wurden mit dem Herrenmenschendenken in unterschiedlichen Niveaus gefüttert: „Ich bin besser“ bzw. in der kollektiven Form „Wir sind besser“. Derzeit wird den Muslimen geradezu gewaltsam eingehämmert, dass sie besser seien als Juden, weil eben Juden jene Massaker begehen. Gestern wurde eine Intensivstation eines Krankenhauses bombardiert. Der Zionismus hat sich auf die Intensivstation gelegt, der er selbst bombardiert hat! Welcher Muslim kann da noch schweigen? Es ist eher verwunderlich, dass es noch so viele Menschen gibt, die nicht auf die Straße gehen. Natürlich sehen die Machthaber, dass überall, von Australien bis Chile, die Menschen auf der Straße sind und teilweise auch gegen Juden hetzten. Doch es scheint sie kaum zu berühren, ja es scheint fast so, als wenn es die Machthaber geradezu so wünschen!

Wer die Ursünde „Ich bin besser“ einmal wirklich zu Ende denkt, der wird erkennen, dass es eben nicht eine weltweite einheitliche, zusammenhaltende Machtelite ist, die die gesamte Menschheit beherrscht, sondern in jener Machtelite es das Gefühl „Ich bin besser“ noch viel intensiver gibt, als im „Normavolk“. Und hier geht es nicht nur darum, dass sie sich besser fühlen als das Fußvolk, sondern auch besser als ihr Mitbewerber um die Weltmacht. Es ist eben nicht die Weltverschwörung des Juden (wie er derzeit unter Muslimen propagiert wird) und auch nicht die Weltverschwörung von Muslimen (wie er den Europäern eingeredet wird). Es ist die Weltverschwörung der Unterdrücker, die sich für etwas Besseres wähnen. Sie gehen über jede Leiche dieser Welt, seit Kain und Abel. Sie wären bereit eine Million Iraker zu „opfern“ und sie würden auch alle Juden opfern, wenn es ihrer Sache dienlich wäre!

Was wird wohl geschehen, wenn eines Tages das Weltfinanzsystem zusammenbricht und alle Deutschen ihr Erspartes verlieren? Was wird dann passiere, wenn herauskommt, dass die Herrenmenschenbank der FED hinter den finanziellen Massaker steht und dass seit Gründung ausschließlich Juden die Bank geführt haben? Wer wird dann fragen, was jene Herrscher mit dem wahren Judentum zu tun hatten? Wie viele besonnene Stimmen wird es dann geben, die darauf hinweisen, dass das Ganze NICHTS mit dem Judentum an sich zu tun hat und es viele Juden gibt (auch in Israel), die zu den Armen der Welt gehören? Das werden die Eliten dann in Kauf nehmen. Sie werden auch Israel opfern, wenn es ihrem Macherhalt dient. Und sie benötigen eine Art „dritten Weltkrieg“, um ihr völlig zerstörtes Finanzsystem neu zu starten. Das Schneeballsystem der Raubtierkapitalismus ist an sein Ende gekommen. Auch die USA werden sie aufgeben, wie sie einst die UdSSR aufgegeben haben. Die Verbrecher jenes Systems sind keine Muslime, keine Christen, keine Juden, sondern Terroristen! Für sie zählt Menschenleben nichts, ja nicht einmal das Menschenleben von israelischen Soldaten, die sie wissentlich und ohne jegliche Aussicht auf irgendeinen lang anhaltenden Erfolg in den Tod schicken. Die europäischen Herrenmenschen können sich derweil freuen, dass sie einerseits die lang gehassten Juden loswerden und gleichzeitig die Befreiungstheologie des Islam „binden“.

Was ist dagegen zu tun? Zunächst einmal haben Muslime – die in diesen Tagen berechtigterweise vermehrt auf den Straßen demonstrieren – unmissverständlich klar zu machen, dass ihr Protest sich nicht gegen eine bestimmte Klasse, Religion oder Ethnie richtet, sondern gegen Massenmörder! Es gehört zu dem perfiden Spiel der Massenmörder, dass sie Agenten in solche Demonstrationen einschleusen, die als Provokateure Dinge rufen lassen, die der Demonstration schadet und Muslime gegen Juden, aber nicht gegen die Massenmörder, aufbringen. Wer auf solch einer Demonstration irgendetwas gegen Juden ruft, der ist entweder ein Agent des unmenschlichen Herrenmenschersystems oder ein armseliger Vollidiot. Und beide sollten von solchen Demonstrationen ausgeschlossen werden. Die Verbrecher sollten ganz konkret beim Namen genannt werden, wie z.B. „Kindermörder Netanjahu“. Auch sollten die Demonstranten sich gegen die Solidarisierung der Bundeskanzlerin mit den Verbrechen Israels richten, sachlich aber bestimmt. Eine der am häufigsten zu rufenden Parolen könnte sein: „Muslime, Juden und Christen – Hand in Hand gegen Zionisten“.

Bei all den Demonstrationen und Parolen muss den Rufenden aber deutlich sein, dass es nicht um den Gaza allein, um Jerusalem oder um die Ukraine und andere Krisenherde geht. Es geht um Menschlichkeit gegen Unmenschlichkeit. Es geht um Friedfertigkeit gegen Terrorismus. Es geht um gesunde Herzen gegen nimmersatte Rachen. Doch Menschlichkeit, Friedfertigkeit und gesunde Herzen kann man nicht in der Ferne entwickeln, sondern muss sie zuerst in sich wachsen lassen. Wir selbst müssen die Menschlichkeit, Friedfertigkeit und gesunde Herzen werden, für die wir einstehen. Ein friedfertiges Herz empfindet keinen pauschalen Hass gegen Menschengruppen, sondern Zorn gegen Unmenschlichkeit. Irgendwann in den nächsten Tagen werden sie das aktuelle Massaker von Gaza beenden. Aber damit wird kein einziges der Weltprobleme gelöst sein, so dass die Herrenmenschen und Bürger in den nächsten Krieg jagen werden, sei es gegen Russland, sei es anderenorts. Ihre Sprecher, die in Deutschland auch im Gewand ehemaliger Pastoren auftreten, versuchen uns schon daran zu gewöhnen. Wir müssen dem eine Kultur der Liebe entgegenstellen, denn wahre Liebe ist stärker als Hass! Und die Waffe der Aufrichtigkeit zur Wahrheit ist stärker als die Waffen der nimmersatten Materialisten.

(Quelle: Muslim-Markt)

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