Zahlreiche Verschiedene Bevölkerungsschichten, Gruppierungen, Parteien und Organisationen bejahten den Aufruf der englischen Gewerkschaften und Verbände zur Massenprotest gegen die asketische Politik der Regierung von David Cameron. 600 Wagone und Hunderte andere Fahrzeuge wurden in Betracht gezogen, um die Bürger nach London zu fahren, die an dieser Demonstration teilnehmen wollten. Dies soll größte Protestkundgebung sein, die englische Gewerkschaften geplant haben.
Die Demonstranten sind gegen das Regierungsprogramm von Cameron bei der starken Senkung der Zahlungen im öffentlichen Sektor, Steuerpolitik sowie gegen den Anstieg der Arbeitslosenrate. Sie fordern darüber hinaus die Änderung der Rentengesetze in diesem Land. Ferner bezeichnen sie das Vorgehen der Regierung bei der gleich bleibenden Löhne oder ihrer Senkung als ungerecht.
Der konservative englische Premier und sein demokratischer Koalitionspartner sind der Auffassung, dass diese Maßnahmen zur Senkung der nationalen Schulden und Budgetdefizit in diesem Lande notwendig seien. Aber die Oppositionellen, insbesondere die Arbeitergewerkschaften und Angestelltenverbände sind der Meinung, dass diese Politik den Wohlstand der englischen Bürger beeinträchtigt hat und durch die Anhebung der Arbeitslosigkeit den wirtschaftlichen Zuwachs in diesem Land praktisch bedroht.
Der Vorsitzende der demokratischen Partei und Vizepremier Englands Nick Clegg hat den Oppositionellen gesagt, sollten sie gegen die Politik dieser Regierung protestieren müssten sie Vorschläge unterbreiten.
Der Generalsekretär der größten englischen Gewerkschaft TUC forderte die Regierung auf, anstatt Druckausübung auf die einkommensschwachen Schichten die Steuerbetrüge zu unterbinden und von den Banken, die Finanzkrisen heraufbeschworen haben höhere Steuer zu verlangen.
Die Gewerkschaften haben die Regierung von Cameron auf gefordert, das Konzept B als Lösungsweg zu akzeptieren. Diesem Konzept zufolge würden die Dienstleistungen der Regierung auf wichtigen und grundlegenden Szenen fortgeführt werden. Die Arbeitslosen würden in ihren Arbeitsplätzen zurückgehen. Der zur Kompensierung des Budgetdefizits nötige Betrag werde durchs Beziehen gerechter Steuerbeträge und Wirtschaftswachstum bereitgestellt.
Die oppositionelle Arbeiterpartei war bestrebt, durch den Anschluss an die große Demonstration von heutigem Sonntag aus diesen Protesten für den Wahlkampf Nutzen zu ziehen.
Zu bemerken ist, dass die Kommunalwahlen in England im Mai abgehalten werden und Konzentrierung der Wahlkampagnen auf die Politik der konservativen Partei und ihrer Koalitionspartner (Demokraten) könnte eine Chance für die Kandidaten der Arbeiterpartei darstellen. der englische Vizepremier Nick Clegg hat in Anbetracht dieser Tatsache der Arbeiterpartei Heuchelei vorgeworfen. Denn es ist der Regierung wegen der Auslösung des zunehmenden Budgetdefizits durch diese Partei nichts anders übrig geblieben als die Politik der wirtschaftlichen Askese zu betreiben. Sie ist nun bestrebt von der Unzufriedenheit mit dieser Politik Nutzen zu ziehen.
Letzte Meldungen
- Gaddafis Vermögen in Italien beschlagahmt
- Assad: Anschläge nach Beginn der UB-Mission deutlich zugenommen
- Pakistanische Tankwagenbesitzer wollen NATO-Brennstoffversorgung boykottieren
- Deutschland und Afghanistan schließen Abkommen
- Ende Wiener Verhandlungen - Übereinkunft zur Fortführung der Gespräche
- Bahrain: Menschenrechtsaktivist dementiert Anschuldigungen
- E.ON verkauft sein Gasnetz
- Iran: Landesweite Demonstration gegen Angliederung Bahrains an Saudi-Arabien
- Palästinensische Gefangene wurden am Treffen mit ihren Familien gehindert
- US-Kongress soll Militärhilfe für Israel auf 849 Mio. US-Dollar aufstocken
Samstag, 26 März 2011 17:12
Große Demonstration in England
Wegen der großen Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik der Koalitionsregierung Englands gingen Tauende Arbeiter, Beamten, Krankenschwester, Feuerwehrangestellten, Studenten und Rentner auf die Londoner Straßen.



