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Donnerstag, 22 Juli 2010 14:48

Hillary Clinton besucht Vietnam

Hillary Clinton besucht Vietnam
Die US-Außenministerin traf in der letzten Phase ihrer Asienreise zur Teilnahme an der Sicherheitskonferenz der Außenminister Asiens und Pazifiks in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ein.
Die Außenminister von 27 Ländern Asiens und Pazifiks haben an der Hanoier Konferenz teilgenommen teilgenommen. Die Verschärfung der Spannung auf der koreanischen Halbinsel hat diese Runde der regionalen Konferenz der Außenminister Asiens und Pazifiks beeinflusst.
Die US-Außenministerin besuchte vor der Reise nach Hanoi Seoul. Clinton berichtete beim Treffen mit dem Verantwortlichen Südkorea von der Verhängung neuer Wirtschaftsembargos gegen Nordkorea. Die Außenministerin der Vereinigten Staaten sprach ferner von der Zunahme der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea in den kommenden Monaten.
Der Pressesekretär des US-Außenministeriums Pentagon Jeff Morrell sagte auf der Pressekonferenz vom 14.Juli, seit der Versenkung des Kriegsschiffs Südkoreaas im März waren die hohen Funktionsträger der USA und Südkoreas mit engen Konsultationen beschäftigt. Er weiter: „Auch werden gemeinsame Militärmanöver bei den Verhandlungen 2 + 2 zur Sprache gebracht. Zu denen gehören neue See- und Luftmanöver im japanischen Meer und Gelben Meer.
Morrell zufolge werden diese Manöver durch Nutzenziehen von Elementen aus den US-Streitkräften und Südkoreas die vorgeplanten Manöver entwickeln.“ Er fuhr fort: „All diese Manöver sind defensiver Natur, aber sie geben Nordkorea eine klare abschreckende Botschaft und demonstrieren unsere unerschütterliche Verpflichtung zur Verteidigung Südkoreas.“
Die USA, Südkorea und Japan sind bestrebt, auf dem Schlusskommunique dieser Konferenz Nordkorea wegen der Versenkung des südkoreanischen Kriegsschiffes zu verurteilen. Nordkorea hat diesen Vorwurf vehement zurückgewiesen und den USA vor geworfen, gegen Nordkorea zu verschwören und Pjöngjang weiter unter Druck gesetzt zu haben.
Im Hinblick auf die Stellung Chinas als größter Verbündeter Nordkoreas scheint es für kaum möglich, dass den USA und ihren Verbündeten im Ostasien gelingt, eine Erklärung auf der Hanoier Konferenz gegen Nordkorea zu verabschieden.
Frau Clinton hat abgesehen von der Teilnahme an der Sicherheitskonferenz Asiens und Pazifiks auch andere Programme in Vietnam. Eines davon ist die Teilnahme an den Zeremonien des 15. Jahres der Normalisierung der Beziehungen zwischen Washington und Hanoi. Diese Zeremonien werden zu einer Zeit abgehalten, in der Hunderttausend Vietnamesen immer noch unter den Auswirkungen der vom Krieg und Angriffen der USA mit chemischen Kampfstoffen gegen die Vietkongs übrig gebliebenen Minen leiden.
Hillary Clinton soll im Vietnam über die Ausführung des 300-Millionen-Dollar-Projekts zur Säuberung der mit orangem Gift im Vietnamkrieg kontaminierten Gebiete und Hilfeleistung an die Opfer dieses Vorfalls sprechen. Der Einsatz von Agent Orange im Vietnamkrieg hatte Auswirkungen, die gegenwärtig 50 Jahre nach diesem Krieg zu sehen sind. Die bemerkenswerte Zahl von geistig und körperlich behinderten Kindern gehört zu den Auswirkungen des Einsatzes dieses Giftstoffes durch die USA im Vietnamkrieg.
Die US-Flugzeuge haben die Wälder mit diesem Giftstoff besprüht.
Die USA setzten im Vietnamkrieg 75 Millionen Liter dieses Giftstoffes in Südvietnam ein.
Die Auswirkungen dieses Giftstoffes sind im Verlauf der vergangenen Generationen übrig geblieben.
Die Säuberung der kontaminierten Gebiete und Hilfeleistung an die Opfer sind für ein armes Land wie Vietnam überaus schwer und kostspielig.

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