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Mittwoch, 04 Juni 2008 08:37

Ahmadinedschad: Bushs Illusion über einen Militärangriff auf Iran wird sich nicht verwirklichen

Rom (IRIB) - Der iranische Staatspräsident sagte am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz am Rande des FAO-Gipfels in Rom: "Herr Bush wird seine Präsidentschaft mit dem Kummer zu Ende führen müssen, hinsichtlich eines Militärangriffs auf Iran gescheitert zu sein."
Bush sei an einem Angriff auf Iran sehr interessiert und habe sich immer wieder -  jedoch vergeblich -darum bemüht, einen Vorwand dafür zu finden, antwortete Präsident Ahmadinedschad auf die Frage eines Reporters bezüglich der Drohungen der USA, Iran militärisch anzugreifen. "Die iranischen Atomaktivitäten sind vollkommen legal und transparent und werden unter Aufsicht der Internationalen Atomenergieagentur durchgeführt. Aber die Unterdrückermächte und die US-Regierung haben bestimmte Regime, wie das zionistische Gebilde, mit Atomwaffen ausgerüstet und unterstützen sie. Das ist ein doppelter Standard, dessen Zeit nun vorbei ist", ergänzte Präsident Ahmadinedschad.
Auf eine Frage zu den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA und deren Auswirkung auf die Beziehungen beider Länder sagte Ahmadinedschad, er hoffe auf freie Wahlen, aber es gebe viele Anzeichen dafür, dass dies nicht der Fall sein werde. Es mache keinen Unterschied, wer die Wahl gewinne, der Sieger sollte  Aggression und Besatzung beenden, mit den Drohgebärden aufhören und sich für den Dialog einsetzen.
Bereits im vergangenen Jahr habe er eine Diskussion mit Bush im Beisein von Reportern vorgeschlagen, erinnerte Präsident Ahmadinedschad. "Auch dieses Jahr schlagen wir vor, mit den US-Präsidentschaftskandidaten vor Reportern verschiedene internationale Fragen zu diskutieren, denn wir sind der Überzeugung, dass Dialog und Logik besser sind als Auseinandersetzungen", bekräftigte er.
Adressiert an das zionistische Regime sagte er: "Die europäischen Bürger sind Opfer der offiziellen Unterstützung für die israelischen Verbrechen und ich habe keinen Zweifel, dass die Europäer gegen Israels Verbrechen sind. Aber was heute veröffentlicht wird, ist dass sie eben diese befürworten, und das ist ein Unrecht gegenüber den europäischen Bürgern. Die europäischen Regierungen wollen nicht, dass die Zionisten in Europa leben, aber sie dürfen diese dann auch nicht dem palästinensischen Volk aufbürden." Die IRI sei der Ansicht, dass den Palästinensern erlaubt werden sollte, in einer freien Wahl ihr Schicksal zu bestimmen. "Das ist eine menschliche Lösung und setzt der 60-jährigen Besatzung ein Ende", betonte Präsident Ahmadinedschad.
Hinweisend auf die heutigen Probleme der besetzten Länder, wie Irak, Palästina und Afghanistan und die Massakrierung deren wehrloser Einwohner sagte er: "Das heutige Problem der Menschheit ist auf die Ungerechtigkeiten und die Verletzung der Menschenrechte zurückzuführen."
Ferner erklärte er: "Der aktuelle Preisanstieg für landwirtschaftliche Produkte ist nicht normal und eine der Ursachen dafür ist die Einmischung der herrschsüchtigen Mächte, die die internationalen Märkte zu ihren Gunsten und auf ungerechte Weise regulieren."
Vor seiner Pressekonferenz erinnerte  der iranische Präsident  an den Todestag des Gründers der IRI Imam Khomeini (Möge Gott Ihn segnen), und sagte:
"Die Ideale Imam Khomeinis sind die Ideale der göttlichen Propheten und Jesu Christus (Friede sei mit Ihm). Imam Khomeini war Bannerträger der Liebe, Freundschaft und Freiheit und des Kampfes gegen Unrecht und er setzte sich wie die göttlichen Propheten und Jesus für die Verbreitung der Gerechtigkeit ein."

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