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Donnerstag, 19 März 2015 12:57

Interview mit Christoph Hörstel

Interview mit Christoph Hörstel
„...Das ist schon ein sehr ernstes Wahlergebnis, das jetzt auch keine  sehr guten Folgen für die Lage im Nahost und die Weltlage hat...“ Ein Interview mit dem deutschen Regierungsberater und Publizist, Christoph Hörstel, über die vorgezogene Parlamentswahl in Israel

IRIB: Herr Hörstel, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview!

Hörstel: Herzliche Grüße nach Teheran, lieber Herr Shahrokny!

 

IRIB: Herr Hörstel, hat der Wahlsieg Netanjahus bei der jüngsten Parlamentswahl in Israel Sie auch überrascht?

Hörstel: Also, ich kann Ihnen sagen, ich war ziemlich – wie man auf Deutsch sagt – von Socken. Ich war sehr überrascht? Inzwischen  habe ich auch das Echo von meiner Facebook-Seite gesehen. Alle sind wahnsinnig überrascht. Sehr viele zweifeln daran, dass die Zählung korrekt war. Fragen, ob es Wahlbeobachter gegeben hat und so etwas. Das ist schon ein sehr ernstes Wahlergebnis, das jetzt auch keine  sehr guten Folgen für die Lage im Nahost und die Weltlage hat, wenn die ständigen Säbelrasseln Netanjahus gegen den Iran ansieht und  die "hanebüchene Politik", die er Obama aufzwingen wollte, wahnsinn.

 

IRIR: Meinen Sie, dass das Wahlergebnis negative Folgen für die laufenden Verhandlungen zwischen der so genannten G5+1 und dem Iran sowie für den Palästina-Israel-Konflikt haben wird?

Hörstel: In beiden Richtungen kann ich leider nur „ja“ sagen.  Es werden unangenehme Folgen sein. Netanjahu hat ja ganz kurz vor der Wahl, wenige Stunden vorher, noch einmal richtig nachgelegt und sich damit natürlich gegen den früheren UN-Teilungsbeschluss von 1947 vergangen, indem er sagte: „ Während meiner Regierungszeit wird es keinen Palästinenserstaat geben.“  


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Das Interview wurde geführt von Seyyed-Hedayatollah Shahrokny,

 

 

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