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Samstag, 01 November 2014 15:10

Interview mit Christoph Hörstel

Interview mit Christoph Hörstel
Warnungen, wie die von Maaßen, haben einen hoch verlogenen Charakter.  Ein Interview mit dem deutschen Publizisten, Christoph Hörstel, über den jüngsten Bericht des Verfassungsberichts zum Thema "Extremisten in DeutschlandÄ

Rundfunk: Herr Hörstel, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview!

Hörstel: Herzliche Grüße nach Teheran, lieber Herr Shahrokny!

 

Rundfunk: vor kurzem hat der Verfassungsschutz einen neuen Bericht über die Aktivitäten der  Extremisten, insbesondere Salafisten, in Deutschland veröffentlicht, in dem der Präsident dieser Behörde vor steigender Zahl der Extremisten gewarnt hat. Sie haben, Herr Hörstel, sicherlich den Bericht studiert, deshalb möchte ich um Ihren Kommentar bitten!

Hörstel: Diese Art Berichte, lieber Herr Shahrokny, verursachen bei mir außerordentlich unangenehme Gedanken. Das Problem ist ja, dass wir wissen, klar, belegbare Hinweise haben, dass auch der Verfassungsschutz selbst eine Politik fährt, zusammen mit dem Bundesnachrichtendienst(BND) übrigens – die kann man voneinander gar nicht trennen – und verwickelt ist ebenfalls Bundeskriminalamt, die man nur als Terror-Management bezeichnen kann.  Diesen Begriff hatte ich 2006, 2007, eingeführt, um im Auftrag des zuständigen Generals an "Zentrum innere Führung der Bundeswehr" in Koblenz ausgewählten Führungskräfte unserer bundesdeutschen Isaf-Truppe für Afghanistan zu coachen, in der Frage der Landeskunde Afghanistans. Da ging es schlicht um Umgang mit Afghanen. Hier an dieser Stellte musste ich in irgendeiner Form erklären, was da überhaupt politisch, militärisch passiert. Denn das war kein Antiterrorkrieg, wie ich dann vor den Soldaten festgestellt habe, sondern Terrormanagement des Westens. Der Westen managt den Al-Kaida-Terror. Heute haben wir Terrormanagement innerhalb Deutschlands. Der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, sagte, es habe vor wenigen Jahren nur 2800 Salafisten gegeben, und vor noch ein paar mehr Jahren gab es fast keiner. Wir haben hier ja künstlich, durch Import zum Beispiel von pakistanischen Hassprediger, Reda Seyam, der mit seiner ganzen Familie von Pakistan nach Berlin umzog, mit Hilfe des dem BND nahstehenden Umzugsunternehmens; ein riesiger, großer und teurer Umzug, nach Berlin eingeflogen, damit er Hasspredigen hält. Warum macht man denn so was? Das macht man, weil man sie an einer solchen Terrorszene künstlich hochziehen will, weil man sie dann beobachten will, weil man sie nutzen will. Sie sind ausgesucht, Mitglieder dieser Szene terroristisch schulen und sie dann in Deutschland einsetzen lassen. Die üben in Syrien. Wir sind dann in Deutschland ganz tief mit allen unseren Geheimdiensten und Kriminalamt und so weiter  in diese Dinge vollkommen verstrickt. Das ist Terrormanagement; das ist damals definiert worden von mir in einem dicken Buch mit dem Titel "Wie Terror nach Deutschland kommt?", 2008 geschrieben zum Thema Pakistan. Da steht eben drin das Aussuchen von solchen Leuten, das Anleiten der Schulen, das Ausrüsten, lange militärische Ausbildung, das Überwachen, das Disziplinieren, also Bestrafen von solchen Leuten. Die Amerikaner machen das gerne mit Drohnen; da werden die Al-Kaida-Funktionäre abgeschossen. Man weiß nicht, warum der, und nicht andere, aber die USA wissen das genau. Das sind Dinge, die hier so passieren. Warnungen, wie die von Maaßen, haben einen hoch verlogenen Charakter.  

 

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Das Interview wurde geführt von Seyyed-Hedayatollah Shahrokny,

 

 

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