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Dienstag, 30 September 2014 14:45

Interview mit Christoph Hörstel

Interview mit Christoph Hörstel
Ich trage mit, was der deutsche Bundesaußenminister gesagt hat, nämlich, „wir sollten jetzt schauen, dass wir diese Gespräche abschließen.“ Eine solche Äußerung hat es aus dem Westen bisher nicht gegeben.  Ein Interview mit  Christoph Hörstel, Regierungsberater und Publizist,  über den Stand der Atomverhandlungen zwischen der G5+1 und dem Iran

Rundfunk: Herr Hörstel, der Atomstreit zwischen der so genannten „G5+1“ und dem Iran ist inzwischen zehn Jahre alt geworden, ohne dass dafür eine Lösung gefunden worden ist.  Neuerdings trafen sich Vertreter der beiden Seiten am Rande der 69. UNO-Versammlung in New York, ohne dass man weiß, inwieweit sie in dem Atomstreit gekommen sind. Deshalb möchte ich diese Frage an Sie richten.

Hörstel: Das ist ein interessanter Punkt, Herr Shahrokny, den Sie angesprochen haben. Es ist eine Reihe von bilateralen iranisch-westlichen Gesprächen, auch iranisch-russischen Gesprächen, nebenbei gesagt, durchgeführt worden. Dann haben wir die klare und positive  Äußerung des deutschen Bundesaußenministers, Steinmeier, die deshalb auch herausstich, weil wir ähnliche positive Äußerungen von den anderen westlichen Gesprächspartnern der iranischen Regierung nicht hatten. Herr Steinmeier stich sozusagen ein bisschen heraus. Wir haben auch noch eine positive Äußerung des russischen Außenministers, Lawrow, grundsätzlicher als    Gesprächspartner, über den Iran. Und wir haben eben diese Bemerkung von Steinmeier, die eigentlich wie so ein positiver ermutigender Schlussstein in der neuen Reihe. Solche bilaterale  Gespräche hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder gegeben, an zwei oder drei erinnere ich. Ich trage mit, was der deutsche Bundesaußenminister gesagt hat, nämlich, „wir sollten jetzt schauen, dass wir diese Gespräche abschließen.“ Eine solche Äußerung hat es aus dem Westen bisher nicht gegeben. Das finde ich interessant und auch bis heute nicht klar, wie nun die anderen Politiker aus der „Vierergruppe“, Frankreich, England und die USA außer Deutschland, zu dieser Frage des baldigen möglichen Abschlusses einer vernünftigen Vereinbarung stehen. Das finde ich immerhin bemerkenswert und wirft Fragen auf. Darüber muss man nicht diskutieren. Das ist seltsam.  


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Das Interview wurde geführt von Seyyed-Hedayatollah Shahrokny,

 

 

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