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Mittwoch, 19 März 2014 09:06

Interview mit Christoph Hörstel

Interview mit Christoph Hörstel
Ein Interview mit  Christoph Hörstel, Regierungsberater und Publizist,  über Reaktionen auf Krim-Referendum
Rundfunk: Herr Hörstel, am vergangenen Sonntag hat die überwältige Mehrheit der Krim-Bewohner für den Beitritt an die Russische Föderation gestimmt. Die Reaktionen darauf warenganz unterschiedlich. Ich möchte Sie bitten, uns zu sagen, wie Sie diese Reaktionen wahrgenommen haben und wie Sie sie einschätzen?

Hörstel: Wir können einmal die Sanktionen betrachten, die nach dem Referendum auf der Krim hier passiert sind. Das sind sehr milde. Man hat die direkte persönliche Umgebung von Putin ausgeschlossen und Leute eine Stufe unten mit Reiseverbot belegt und auch Konten eingefroren. Aber zum Glück gibt es keine Aufstellung darüber, was auf diesen Konten noch an Geld vorhanden war. Die Russen haben in den letzten Wochen in vielfacher Milliardenhöhe Gelder von westlichen Banken abgezogen, weil sie dieses Risiko nicht eingehen wollen.

Rundfunk: Aber die Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der Gruppe "F8" ist suspendiert worden.

Hörstel: Wir haben im Westen eine vollkommen nervöse Reaktion auf die Ereignisse auf der Krim, in der Ukraine und zum Verhältnis Russlands zum Westen. Tatsächlich ist die G8-Mitgliedschaft Russlands von der Gruppe 7, einschließlich Japan aufgehoben. Man will sich auch nicht in Sotchi treffen, wie das geplant war, in Anknüpfung an die wertvollen olympischen Spiele, die dort veranstaltet worden sind, einmal die Winter-Olympiade und dann die Paraolympiade.

Die Fortsetzung folgt!   

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Das Interview wurde geführt von Seyyed-Hedayatollah Shahrokny

 

 

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