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Montag, 01 Februar 2016 08:04

Die Islamische Revolution Iran - Universale Rückbesinnung auf Religion

Die Islamische Revolution Iran  - Universale Rückbesinnung auf Religion
    Die Siegesdekade der Islamischen Revolution beginnt mit dem 12. Bahman  - das ist dieses Jahr der 1. Februar, weil 2016 ein Schaltjahr ist.

Diese Revolution hat besondere Eigenschaften, die andere Revolution nicht besaßen. Der Einfluss ihres religiösen Anführers und Nachahmungsvorbildes Imam Chomeini  , seine Befolgung durch das Volk und der einmalige Schulterschluss zwischen den Bürgern führte dazu , dass eines der mächtigsten vom Imperialismus abhängigen Regimes in der Region  in sehr kurzer Zeit und mit einem Minimum an menschlichen Verlusten gestürzt wurde. Der Sieg der Islamischen Revolution im Iran 1979 war in Wahrheit der Sieg der Kultur des Islams und wirkte sich auf alle internationalen Gleichungen aus.  Die Wandlungen die diese Revolution brachte hat viele Denker, Politikwissenschaftler und Historiker und Politiker  in Erstaunen versetzt, weil nämlich bei dieser Revolution die gesamte Bevölkerung  fast gleichzeitig und koordiniert sich zum Protest erhob und einstimmig einen grundlegenden Wandel, nämlich den Sturz des Pahlavie-Regimes und die Herstellung der Islamischen Regierung forderten.

Der französische Philosoph Michel Foucault  sagt darüber: „Die einmalige Einheit der iranischen Bevölkerung  ist zwar genauso wie Gott oder der Geist nicht mit dem Auge zu sehen, aber in Teheran und im ganzen Iran  hat sich ein solcher kollektiver Wille eines Volkes gezeigt und blieb absolut klar und fest als eine konkrete Tatsache bestehen.“ Foucault nennt die iranische Revolution eine „Seele in einer seelenlosen Welt und Vorreiter einer Ära der Rückkehr zur Religion und Spiritualität  in die Gesellschaft und politische Welt.“

Eine klare Besonderheit der Islamischen Revolution besteht darin, dass sie sich zu einer Zeit ereignete ,in der die religiösen Grundlagen auf der Welt verblasst waren und viele Menschen ihre religiöse Überzeugung für sich behielten, damit sie nicht von laizistischen und atheistischen Leuten verspottet werden.

In dieser Situation hat eine religiöse Revolution mit dem Ziel der Wiederbelebung der islamischen Identität und Herstellung einer religiösen Regierung  nicht nur im Iran sondern auch auf der Welt einen großen Wandel ausgelöst.

Die Times schrieb dazu, die westliche Welt  habe wegen der Revolution im Iran erneut den Islam entdeckt.    Die Weltbevölkerung hat gemerkt, dass diese Revolution mit ihren laufenden und schnellen Erfolgen  dies vor allen Dingen einer Sache  zu verdanken hatte, welche weniger bei anderen Revolutionen vorkommt, und zwar hat sie es den unversehrten Lehren des Islams und der Widerbelebung  des Islamischen Denkens und Wesens zu verdanken, dass so viele Menschen mobilisiert werden und mit leeren Händen  eines der militärisch stärksten  politischenSysteme in der Region und Welt außer Kraft setzen konnten.

Die US-amerikanische  Soziologin  Theda Skocpol schreibt über die Islamische Revolution: „Der Sturz des Schah-Regimes und der Beginn der revolutionären Bewegung Irans von 1977 bis 1979 war ein verblüffendes plötzliches Ereignis  für die Beobachter im Ausland – von den Freunden Schahs bis zu den Journalisten an und Politikwissenschaftlern und Soziologen.   Wir haben alle die Ereignisse der Revolution ungläubig und erstaunt verfolgt. Vor allen Dingen war die iranische Revolution eine Erscheinung die überhaupt nicht den gewohnten Regeln entsprach.“

Der englische Wissenschaftler Michael Fisher  schreibt über die Islamische Revolution und die Bedeutung der Führerrolle einer religiösen Persönlichkeit. „Die Revolution von Imam Chomeini  hat sogar den Evolutionsverlauf  des Menschen geändert und die Weltbevölkerung steht noch immer unter der Einwirkung seiner spirituellen Revolution.

Eine wichtige Errungenschaft der Islamischen Revolution ist also die Wiederbelebung des Islamischen Denkens und der religiösen Sichtweise auf der Welt,  welche jahrelang durch säkulare und laizistische Denker ins Abseits verdrängt wurde.

Der britische Soziologe Anthony Giddens, sagt:  Die Geistigen Giganten  der Soziologie, nämlich Marx Durkheim und  Max Weber  haben mehr oder weniger den allgemeinen Verlauf der Welt in der Bewegung in  Richtung Säkularisierung und Verdrängung der Religion ins Abseits gesehen. Aber zu Beginn der 80iger Jahre und mit der Islamischen Revolution im Iran waren wir Zeuge von genau dem Gegenteil.  Das heißt der Verlauf der allgemeinen Evolution auf der Welt, begann sich in die umgekehrte Richtung zu wenden, in Richtung des Religiös-Werdens und der Zuwendung zur Spiritualität.“

Diese Entwicklung ist tatsächlich nach der Islamischen Revolution im Iran in allen Teilen der  Welt  erkennen.

Die Islamische Revolution legte ein nützliches Bild von der Religion vor, und konnte die Bedeutung der religiösen Lehren und Überzeugungen als Quelle für Erkenntnis und als Ratgeber im Leben des Einzelnen und für die Gesellschaft und die Politik vorstellen.

Das erste Fernsehprogramm der BBC  hat in einem Teil einer Dokumentation namens „zweites Jahrhundert“  anlässlich des herannahenden 21. Jahrhundert erklärt: „Was sich 1979 im Iran ereignete war nicht nur für die Iraner sondern für alle Weltreligionen ein Wendepunkt.“  BBC sagte, dass an diesem Wendepunkt  Millionen von Menschen überall auf der Welt , darunter auch Anhänger anderer Religionen als der Islam, nämlich Christen, Juden, Hindus  sich wieder auf die Grundlagen ihrer Religion besonnen haben.  „Sogar in der Türkei, die vor 70 Jahren einen Krieg gegen die Religion begonnen hatte“, so berichtete BBC weiter, „nimmt die erneute Zuwendung zu den islamischen Grundsätzen einen  beschleunigten Verlauf.“

 

Professor Huda in Österreich sagt: Die jüngsten Statistiken über die Wiederbelebung religiösen Denkens zeigen, dass circa  70 Prozent der Bevölkerung in Europa Religiosität empfinden. In allen Lehren, von Hinduismus bis zum Buddhismus und den verschiedenen christlichen Glaubensgruppen ist eine Art Rückkehr zum religiösen Denken zu beobachten und die islamische Revolution im Iran hat zur Wiederbelebung des religiösen Denkens auf der Welt geführt.“

 

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran war auch in der Kunst der Trend zur Religiosität zu beobachten.  Heute sind 30 Jahre nach dem Sieg der Islamischen Revolution spirituelle Botschaften in Fernsehfilmen wieder populär geworden.  Es ist interessant, dass die Filmstudios in Hollywood, die vorher wenig auf religiöse Dinge Wert legten und sie sogar angriffen, ihren Filmen inzwischen wieder eine Prise Mystik und Religion beigeben.

Auch im Handel und für das internationale Marketing wird den Handelsunternehmen dringend empfohlen den zunehmende Trend zur Religion auf der Welt miteinzukalkulieren.   Zum Beispiel hat  die Produktion von Halal-Nahrung – nach islamischen Recht zulässige Nahrung, auch für westliche Märkte, deren muslimischer Bevölkerungsteil  wächst, zugenommen.  Halal-Waren enthalten zum  Beispiel nichts vom Schwein und keinen Alkohol. Die Herstellung muss gemäß islamischem Religionsrecht erfolgen.  

                           

Die Bewegung der Rückkehr zur religiösen Identität, welche die islamische Revolution im Iran begonnen hat, hat sich sogar indirekt auf Sportler ausgewirkt.  Über diesen Trend gibt es inzwischen viele Artikel und Bücher, wie zum Beispiel das von Professor Robert Higgs mit dem Titel „God in the Stadium: Sports and Religion in America.“  In diesem Buch untersucht Higgs die Beziehung zwischen Religion und Sport in Amerika aus soziologischer Sicht.

Auf Sportplätzen insbesondere auf dem Fußballplätzen drücken viele Spieler ihre religiösen Gefühle aus und die FIFA  hat  – um dagegen vorzugehen -  vorgeschrieben, dass kein Spieler gleich welcher Nationalität und welchen Teams berechtigt ist, etwas zu tun, was eine religiöse Bedeutung hat.  Es hieß  in diesem Rundschreiben: Die Niederwerfung von muslimischen Spielern nach einem Torschuss und ihr Gebet mit ausgestreckten Händen zum Himmel oder das besondere Gebet der christlichen Spieler beim Betreten oder Verlassen des Spielplatzes muss verboten werden, damit  der Fußball in keiner Weise religiös oder politisch ausgenutzt wird.“

Gemäß diesem Rundschreiben der FIFA dürfen auch keine politischen oder religiösen Parolen auf den Spielhemden stehen und es stehen schwere Strafen darauf.

 

Dieses Rundschreiben der Fifa rief aber auch Reaktionen hervor . Zum Beispiel meinte der Chef des Brasilianischen Fußball-Nationalverbandes  Ricardo Terra Teixeira:  „Wenn immer die Politik und Wirtschaft den Fußball verlassen haben, werden wir auch die Religion in unserem Sport weglassen.“

 

Ein deutliches Zeichen für die Zunahme der Religiosität was insbesondere für den Islam gilt, ist ebenso die steigende Zahl der muslimischen Sportlerinnen,  die bei Sportwettkämpfen die islamische Bekleidungssitte beachten.

Die britische Guardian schreibt über den Sport in muslimischer Bekleidung: „Wir haben einen potentiellen kulturellen Boom vor uns  und zwar ist dies an dem großen Extrabudget für die Industrie zur Herstellung von Sportbekleidung zu sehen.  Die Hersteller streben nach Massenanfertigung von Sportanzügen, die den ganzen Körper des Sportlers bedecken.  Zum Beispiel hat  Nike  Sportanzüge für die Volleyballspielerinnen aus Somalia entworfen und hergestellt, bei denen die Haare und der Körper vollständig bedeckt sind.  Es hieß weiter in diesem Bericht:  Vor kurzem hat ein australischer Designer einen Schwimmanzug entworfen, der sowohl von den muslimischen Rettungsschwimmerinnen in Australien als auch von einigen muslimischen Olympiade- Schwimmern akzeptiert wurde.

Nachdem einige kanadische muslimische Mädchen angeblich weil das Tragen eines Kopftuches beim Spiel gefährlich ist,  von lokalen und Landesfußballspielen ausgeschlossen wurden, hat ein Designer in Montreal sich etwas ausgedacht. Er entwarf eine Kombination aus Mütze, Kopftuch und Hemd als neue Sportbekleidung der Fußballerinnen.

Liebe Freunde, dies waren nur einige von vielen  Beispielen, die  zeigen, dass die Islamische Revolution wesentlich auf die zunehmende Verbreitung der Religiosität auf der Welt und auf die Wiederbelebung der religiösen Identität unter den Muslimen beigetragen hat. 

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