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Donnerstag, 22 Mai 2014 09:56

Der Tag der Proklamation des Besatzerregimes ist Tag der Schande

Der Tag der Proklamation des Besatzerregimes ist Tag der Schande
    Golda Meir, die bislang einzige Frau die das Premierministeramt von Israel innehatte, sagte 1950:  Die erste und jetzige palästinensische Generation die Israel gegenüber steht,  muss vernichtet werden, damit die darauffolgende Generation sich nie mehr an Palästina erinnert.
Golda Meir hat damals gesagt, dass Palästina ein Land ohne Volk wäre, das für ein Volk ohne Land, nämlich die Juden, bestimmt sei. Aber  die Zionisten konnten ihren Traum vom Groß-Israel nicht verwirklichen und trotz 66 Jahre Besatzung Palästinas wurde die Legitimität des zionistischen Regimes noch nicht von der Welt anerkannt  und befindet es sich trotz Unterstützung des Weißen Hauses immer noch in der politischen und wirtschaftlichen Isolation auf regionaler und internationaler Ebene.

 

Der 15. Mai wird von den Palästinensern in den besetzten Gebieten als Tag der Schande  begangen.  Er erinnert an die Sabotagen der Zionisten und ihren westlichen Bündnispartner, die zur Besatzung Palästinas und der Vertreibung seiner einheimischen Bevölkerung führten.  Der Tag der Schande ist wie ein Mahnmal für die  bittere Geschichte der Besatzung Palästinas, der Inbeschlagnahme der Palästinensergebiete und dem Beginn der Flüchtlingsleiden von Millionen von Palästinensern.

Der Tag der Schande ist der markante Ausgangspunkt für  den arabisch-israelischen Konflikt. Am 15. Mai 1948 hat nämlich einer der Begründer des zionistischen Regimes, nämlich David Ben Gorion offiziell die Existenz Israels in Palästina proklamiert und sich zum ersten Premierminister dieses Regimes ernannt. Daher erinnern die Palästinenser    jedes Jahr am 15. Mai in  Protestkundgebungen an dieses schändliche Geschehen.  Israel hat  an diesem Tag offiziell seine Besatzerexistenz in Palästina begonnen.  Zu den Tragödien, die seit 1948 in der Region des Nahen Ostens von diesem Regime ausgelöst wurden, gehören  fast 10 blutige Kriege. Die schlimmsten waren der 6-Tage- -Krieg im Juni 1967 und die Besatzung der arabischen Gebiete,    zwei blutige Offensiven 1982 und 2006 und ebenso die tödlichen Kriege, die Israel gegen den Gazastreifen führte.

 Circa zwanzig Jahren nach Besatzungsbeginn hatte das zionistische Regime im Jahre 1967 der Arabischen Welt einen großen Krieg aufgezwungen und  weitere  palästinensische Gebiete an sich gerissen. Es besetzte das Westjordanland, den Gazastreifen und Ost-El-Quds (Ost-Jerusalem), ebenso wie die syrischen Golanhöhen und die ägyptische Sinai-Wüste.  Dann begannen die Zionisten den Siedlungsbau, und zwar zuerst  in Umgebung der palästinensischen Gebiete und dann immer mehr in Richtung Kerngebiet der besetzten Teile von Palästina  , und zwar auf eine Weise dass die   palästinensischen Dörfer und Städte von einander abgetrennt wurden. 

 

Die  Jüdische Agentur  spornte Juden in aller Welt zur Einwanderung in Palästina an um sie anstelle der vertriebenen Einheimischen im  besetzten Palästina anzusiedeln.

Israel ist ein Besatzerregime und besitzt daher nicht die Merkmale eines Staates.  Erstens hat  das zionistische  Regime kein Territorium besessen, um die Gründung eines Staates zu proklamieren und zweitens besaß es  kein Volk, das es der Welt als israelische Nation hätte vorstellen können.  Man hat damals die jüdischen Einwanderer aus aller Welt, insbesondere aus den afrikanischen Ländern Sudan und Äthiopien und aus den Sowjetrepubliken aufgefordert in das besetzte Palästina, das sie einfach in Israel umbenannten, zu kommen, damit sie  auf dem besetzten Boden in Siedlungen untergebracht werden.

 

 Der UN-Sicherheitsrat forderte in zwei wichtige Resolutionen Israel auf, die 1967 besetzten Gebiete zu verlassen. Aber das zionistische Regime ignorierte diese Resolutionen 242 und 338 des Sicherheitsrates und investierte stattdessen in den Siedlungsbau.  2002 wurde mit dem Bau der Trennmauer in einer Höhe von 6 m und mit einer Länge von mehr als 750 km begonnen und dabei wurde großflächig  palästinensischer Grund und Boden beschlagnahmt .

 

 In verschiedenen internationalen Gremien der UNO sind seit 1948 zahlreiche Resolutionen gegen Israel herausgegeben worden. Dies ist in sich ein klarer Beweis für die Besatzernatur dieses Regimes, welche Palästina in eine Ruine verwandelt hat, um auf den Trümmern seinen illegalen Staat zu errichten.  Dutzende Resolutionen richteten sich gegen Bautätigkeiten Israels in den Palästinensergebieten, das Den Haager Gericht verurteilte den Bau der Trennmauer, die  UNESCO protestiert wiederholt gegen die Zerstörung historischer und religiöser Bauwerke im besetzten El-Quds (Jerusalem). Es wurde gegen  die Gazablockade und die Behinderung der Versorgung der eingeschlossene Bevölkerung  mit Nahrung und Arzneimitteln ebenso protestiert wie  gegen den Einsatz von verbotenen Waffen in der 22-Tage-Gaza-Offensive – Das alles und weitere Schritte sind  Reaktionen der Internationalen Gemeinschaft gegen die menschenverachtende Politik Israels.  

Die Europäische Union hat außerdem 2014 zum ersten Mal in der Besatzungsgeschichte Palästinas  das zionistische Regime wegen seiner expansionistischen ,aggressorischen Politik

aufgefordert t, den Siedlungsbau auf palästinensischem Boden einzustellen  und dadurch nicht weiter die Sicherheit und den Frieden im Nahen Osten zu gefährden.  Die Sanktionsmaßnahmen der EU 2014 waren die erste ernsthaftere Reaktion dieser Union gegen dieses Regime.

                                  

Die Menschenrechtsverletzungen die auch noch im 21. Jahrhundert von dem zionistischen Regime in dem besetzten Palästina  begangen werden, lösen laufend den Protest  der Völkergemeinschaft aus. Die seit 7 Jahren anhaltende Gazablockade und das Massaker an Kindern im Gazastreifen während des 22-Tage- Krieges 2008 und des 8-Tage-Krieges 2012 sind menschliche Tragödien dieses Jahrhunderts, welche das zionistische Regime verursacht.

Die 66-jährige Besatzung Palästinas ist als Zerstörung der Heimat eines Volkes und Generationsausrottung zu betrachten. 

Der Zionismus hat innerhalb der 6 Jahrzehnten  die Infrastrukturen Palästians vernichtet und außerdem  im Süden des besetzten Palästinas in Dimona in der Negev-Wüste ein Atomkraftwerk errichtet, welches die Sicherheit der Region und der Welt ernsthaft bedroht.

Israel verweigert den Anschluss an den Atomsperrvertrag , obwohl es im Besitz von mindestens 200  atomaren Sprengköpfen ist.  Inzwischen bezeichnen sogar Gründer des Besatzerregimes Israel als ein korruptes System, welches dem Untergang geweiht ist.  Die erneute Auswanderung aus Israel, moralischer Zerfall und Korruption unter den Politikern  signalisieren den herannahenden Zerfall  Israels. Altpolitiker Schimon Peres und jetziger Präsident des Regimes  sagte im Alter von 80 Jahren auf einer Gedenkfeier für den ehemaligen Premierminister  Isaac Begin, der 1994 beim Terroranschlag eines radikalen Zionisten ums Leben kam, Israel befände sich in einer schweren internen Krise und diese bringe Israel an den Rand zum inneren Zerfall. Peres warnte die israelischen Regierungsverantwortlichen, dass interne Konflikte den Untergang Israels verursachen können und fuhr fort:  „Die Sojwetunion, Tschechoslowakei und Jugoslawien waren Länder die politisch und kulturell  und daher von innen heraus zerfielen“.    In den letzten Jahren fanden zum ersten Mal  seit der Proklamation der Existenz des zionistischen Regimes in Palästina in wichtigen Städten der besetzten Gebieten Großdemonstrationen statt und die zionistischen Einwohner haben gegen die militaristische Politik Israels protestiert und  Maßnahmen gegen Diskriminierung, Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit sowie moralischen Zerfall in ihrer Gesellschaft gefordert.    

 

Einst hatten die Zionisten jüdischen  Einwanderern  das besetzte Palästina als verheißenes Land, in dem Milch und Honig fließt,  vorgestellt um ihrem illegitimen Regime künstlich eine Bevölkerung zu verschaffen. Aber die weitgehenden Proteste zeugen davon, dass sich die zionistischen Siedler  nicht wie in einem Traumland fühlen. 14 aufeinander folgende Fälle der Selbstverbrennung  vor  dem Sitz des Premierministers Netanjahu in Tel Aviv machen auf die wahre Geschichte Israels  und das wahre Gesicht des Besatzerregimes aufmerksam.  

Als erster setzte sich Mosche Silman in Brand und erlag einige Tage später den Verletzungen. Vor seiner Tat verlas er eine Erklärung,  in der er die zionistischen Anführer als Diebe bezeichnete, die die Bürger erst bestohlen und dann  im Stich gelassen haben. Nach Selbstverbrennung von Mosche Silman fanden große Demonstrationen in verschiedenen Städten statt.  Premierminister Netanjahu fühlt sich angesichts dieser  Demonstrationen und weiterer Selbstverbrennungen aus Protest gegen die schlimme wirtschaftliche und soziale Lage , die erneute Auswanderung und die weitgehenden Konflikte innerhalb der zionistischen Regierungsspitze unfähig, die Krise in den Griff zu bekommen und deshalb  versucht er durch Kriegsschürung in Syrien und Angstmache vor Iran  die öffentliche Meinung in den besetzten Gebieten von der internen Krise abzulenken .

                                 

Zurzeit ist das Besatzerregime von El-Quds hinsichtlich der internen , regionalen und internationalen Bedingungen in einer sehr schlechten Situation, zumal auch die USA wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Zwickmühle in Afghanistan und Irak  nicht mehr die amerikanischen Steuerzahler davon überzeugen kann, dass ihre Steuerabgaben bedingungslos für finanzielle Unterstützung der zionistischen Besatzer herhalten sollen.  Die hohe Inflationsrate, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und Armut sowie  Korruption und moralischer Zerfall in Israel  haben derartig zugenommen, dass die Anführer des zionistischen Regimes nun selber von einem Zerfall Israels von innen und von seiner Isolation in der Region und auf der Welt reden und der Ansicht sind, dass Israel schon seit längerem in einer alamierenden Lage zubringt.

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