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Dienstag, 06 Mai 2014 02:34

Widerstandswirtschaft (regionale Konvergenz und Vielfalt)

Widerstandswirtschaft (regionale Konvergenz und Vielfalt)
Ein Absatz der Politik der Widerstandswirtschaft, die letztes Jahr seitens des geehrten Revolutionsoberhaupts den Verantwortlichen des Landes mitgeteilt wurde, besteht in der Ausdehnung der Dienstleistungen des Außenhandels, Transits und die in diesem Teil der iranischen Wirtschaft erforderlichen Infrastrukturen.
Iran hat gegenwärtig Handels- und Wirtschaftskontakte mit über 170 Ländern und hat auf diplomatischem Wege und durch Nutzung der regionalen und internationalen Kapazitäten seinen Wirtschaftsaustausch ausgebaut. So war man in den letzten Monaten Zeuge einer aktiven wirtschaftlichen Diplomatie auf der Ebene des Ausbaus der Beziehungen zwischen Iran und der EU, Interesse an ausländischen Investitionen und Abhaltung von Wirtschaftstreffen unter anderem mit Frankreich, Deutschland, Italien, Lettland, Russland, China, Indien, Pakistan, Südkorea, der Türkei, Oman und den Anrainerstaaten des Persischen Golfes. Das Ziel dieser Treffen bestand in der Steigerung des Niveaus des Austauschs, gemeinsamen Investitionen, Aufhebung von Zollhindernissen und Schaffung von neuen Grundlagen für die wirtschaftliche Konvergenz. Experten sind der Auffassung, dass man zur Herstellung der Stabilität, Sicherheit und des wirtschaftlichen Wachstums die Beziehungen in verschiedenen Bereichen ausgewogen ausbauen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Region steigern sollte. Der Ausbau dieses Bereiches der wirtschaftlichen Aktivitäten bedarf der Anlehnung an die Außenpolitik und Nutzung der wirtschaftlichen Diplomatie zur Herstellung von neuen Kapazitäten für die Zusammenarbeit. Gegenwärtig bestehen die Kooperationen mit den Nachbartländern in bilateralen Beziehungen und in Form von regionalen wirtschaftlichen Assoziationen. Aber die Produktivität in diesem Bereich der Widerstandswirtswirtschaft steigt nur dann an, wenn man neue Gelegenheiten für die Außenpolitik schafft. Also sollte man sich zum Ausbau der wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der regionalen Beziehungen mehr Mühe geben. Diese Aktivitäten umfassen diverse Bereiche wie Gründung von freien Handelszonen, Umweltschutz, Grenzsicherheit, Terrorismusbekämpfung und Bekämpfung von verschiedenen Formen des Schmuggels. Wirtschaftsexperten sind der Auffassung, dass die regionale wirtschaftliche Konvergenz imstande wäre, die Folgen der Währungskrise und die wirtschaftlichen Stagnation, wie im Jahr 1997 in südostasiatischen Ländern einzudämmen. Aus diesem Grunde hat die Tendenz zur Herstellung der wirtschaftlichen Konvergenz in verschiedenen Wirtschaftsgebieten wie Südamerika durch die Gründung von Assoziationen wie Mercosur (abgekürzte Bezeichnung für den Gemeinsamen Markt Südamerikas) stärker geworden. Im Prozess der Globalisierung würden im Allgemeinen Länder, die sich in keiner guten wirtschaftlichen Situation befinden gegenüber den überregionalen Wirtschaftsriesen stark verletzbar sein. Diese Situation in den genannten Ländern würde zur allgemeinen Unzufriedenheit, Inflation, Arbeitslosigkeit und Stagnation führen und sich folglich als Bedrohung bemerkbar machen. Also stellt die Anhebung des Sicherheitskoeffizienten eines der Wege zur Stärkung der wirtschaftlichen Konvergenz dar. Die Tendenz zur regionalen Zusammenarbeit hat es schon seit Langem in der Welt gegeben. Doch hat der Prozess der globalen Entwicklungen, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg diese Tendenz gestärkt. Diese Zusammenarbeiten haben sich in verschiedenen Arten in allen politischen, wirtschaftlichen, Sicherheitsbezogenen und sozialen Gebieten formiert. Obschon die Erfahrung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt, dass Ost und West durch die Schließung von großen regionalen Bündnissen wie Nato ihren politischen Einfluss gesteigert haben, haben die politischen Interessen mit der Zeit und durch die tiefgreifenden Entwicklungen wie Zerfall der UdSSR ihre Bedeutung eingebüßt. Sie wurden durch die wirtschaftliche Entwicklung ersetzt. Nach Ansicht der Experten stellt die wirtschaftliche Kooperation die wichtigste Art der regionalen Zusammenarbeit dar, die die Stärkung der internen wirtschaftlichen Struktur der Länder fördert. Denn den Ländern der Welt stehen nicht alle Produktionsfaktoren zur Verfügung. Sie sind diesbezüglich mit Einschränkungen konfrontiert. Andererseits führen die wirtschaftlichen Kooperationen zum Wohlstand, Reichtum und Machtgewinn. So werden den Regierungen bei der Erreichung ihrer politischen und Sicherheitsbezogenen Zielen große Hilfen geleistet. Die wirtschaftliche Konvergenz ist auch bei der Herstellung der regionalen Sicherheit wirksam und ist imstande, durch die Aufhebung der Abhängigkeit von den überregionalen Mächten die Wohlstand und Sicherheit in der Region herzustellen. Gegenwärtig gibt es günstige Grundlagen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Konvergenz in der Umgebung Irans und die erforderlichen Grundlagen zur Anhebung des Niveaus der allseitigen Konvergenz, die zu den fundamentalen Bedürfnissen zum Wachstum der regionalen Wirtschaft gehört, sind da. Die wirtschaftliche Konvergenz führt zur Gestaltannahme von Wirtschaftsgemeinschaften, Beilegung von Hindernissen gegen wirtschaftliche Zusammenarbeit und neuen Möglichkeiten zur Investition und gemeinsamen Produktionen. Aus diesem Grunde sind Zusammenarbeit und Konvergenz auf der wirtschaftlichen Szene angesichts der langzeitigen Interessen und Herstellung der wirtschaftlichen Sicherheit erforderlich. Eine der Erfahrungen der wirtschaftlichen Konvergenz besteht in der Konvergenz in Westeuropa. Der Prozess der Konvergenz in Europa begann 1874 und 1856 mit der Schifffahrt auf dem Donaukanal und dauerte bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Binnen dem Zweiten Weltkrieg ging dieser Prozess schneller voran und 1947 wurde nach der Verabschiedung des Marshall-Plans in den USA die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit gegründet. Zwei Jahre später wurde der Ostatlantikpakt gebildet. Die Bildung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 1950 und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) 1957 stellten bedeutende Schritte des Fortschritts des Prozesses der europäischen Konvergenz dar, die im Endeffekt durch die Gründung der Europäischen Union (EU) im Dezember 1991 zur politischen Einheit Europas führte. So wurde die europäische Einheit Ende 1992 verwirklicht. Auch stellt der Prozess der Konvergenz in Südostasien eine Erfahrung auf der Szene der wirtschaftlichen Konvergenz dar, die erörtert werden sollte. Der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN (von englisch Association of Southeast Asian Nations) , ist eine internationale Organisation südostasiatischer Staaten mit Sitz in Jakarta (Indonesien). Jedes Jahr im November findet ein Gipfeltreffen der ASEAN-Staaten statt. Das ursprüngliche Ziel war die Verbesserung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenarbeit. Später erweiterte sich das Betätigungsfeld um Sicherheits-, Kultur- und Umweltfragen. Im September 2009 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der ASEAN-Mitglieder, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach europäischem Vorbild (EU) zu schaffen. Im Laufe der Jahre wurden weitere Organisationen gegründet: das ASEAN-Regionalforum (ARF) für Sicherheitsfragen, die ASEAN-Freihandelszone (AFTA) zur Förderung des Handels, die ASEAN Investment Area (AIA) zur Förderung gegenseitiger Direktinvestitionen und andere mehr. Nachdem die 1960er Jahre als Jahrzehnt zum Ausbau der entwicklungspolitischen Programme der EU bestimmt worden war, wurden den regionalen wirtschaftlichen Kooperationen, insbesondere unter den Entwicklungsländern große Bedeutung beigemessen. Auch Iran, Pakistan und die Türkei die seit je her historische Verbundenheit besaßen und deren Bürger ähnliche Eigenschaften hatten, hegten die Absicht, ihre wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen. Diese Länder haben die Organisation für regionale Zusammenarbeit und Aufbau (RCD) gegründet. Ihr Ziel dabei bestand im freien Warenaustausch, Besserung des Güterverkehrs und Vorbereitung und Ausführung von gemeinsamen Wirtschaftsprojekten.

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