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Montag, 23 Juli 2012 10:50

Ursprünge des Massakers an Muslimen in Myanmar

Ursprünge des  Massakers an Muslimen in Myanmar
  Die politischen und gesellschaftlichen Wandlungen der letzten zwei Jahre in Myanmar sind in den Mittelpunkt der öffentlichen Meinung in der Region und auf der Welt gerückt.Militärs und Opposition dieses Landes haben bewegte Zeiten erlebt.ِِِDie wichtigste Oppositionspartei der  letzten Jahre, die sich gegen die Herrschaft  der Militärs wandte,  ist die  Nationale Liga für Demokratie  NLD unter Anführung von Frau " Aung San Suu Kyi.Die Ethnien Shan,  Karen und  Kachin wurden unter dem Militärregime am meisten unterdrückt. 

                              

In Myanmar leben ungefähr eine Millione Muslime (Rohingya genannt)  und leiden seit 1962, seitdem die Armee regiert, unter Unterdrückung .Die Absolutmacht der Militärs in Myanmar nahm allen Parteien, Volks- und Religionsgruppen die Möglichkeit politischer, wirtschaftlicher und kultureller Tätigkeiten.  Jede Gruppe, die nicht mit den Militärs zusammenarbeitete und anders dachte, wurde heftig unterdrückt.

Die Bedingungen während des Kalten Krieges  und die darauffolgende Zeit begünstigten die  Militärregierung. Während des Kalten Krieges genoss das Land die Unterstützung des kommunistischen Chinas und danach aus geografischen und Sicherheitsgründen die Unterstützung Indiens.

In Wahrheit ist Myanmar eine Verbindungsglied zwischen China und Indien geworden und war daher weniger  internationalen Druckausübungen ausgesetzt.   

                                       

Als China Myanmar unterstützte, hat die US-Regierung Wirtschaftssanktionen gegen dessen Regierung verhängt, unter dem Vorwand  dass diese weitgehend die Menschenrechte verletze und die Bürgerrechte missachte.

 

Die USA forderten einige europäische Länder, Kanada und Australien auf, sich weiteren Druckausübungen anzuschließen.  Aufgrund der Wirtschaftssanktionen und des Druckes geriet Myanmar in der Südostregion Asiens in die Isolation.

 

Da die Militärs in Myanmar nach dem Kalten Krieg ihre Unterdrückungspolitik nicht mehr fortsetzen konnten, mussten sie neue Wege einschlagen. 

Beginn der 80iger Jahre hat General Than Shweh , der Militärherrscher von Myanmar einen sogenannten Staatsrat für  Frieden und Entwicklung gebildet . Mit dieser taktischen Namenswahl für die politische Ordnung dieses Landes, konnte er die öffentlichen Meinung in der Region auf sich aufmerksam machen. Unter diesem Namen versuchte die neue politische Ordnung, sich von der diktatorischen Vergangenheit zu trennen. In gewissem Sinne gelang dies den Militärs, denn Myamar konnte zu Beginn der neunziger Jahre Mitglied der ASEAN werden, des Verbandes südostasiatischer Nationen. Aber verschiedene  Bevölkerungsgruppen litten weiter unter der Politik der Militärs und damit wuchs die Verantwortung der ASEAN.

                    

Obwohl sich in gewissem Umfang die Politik der Regierung von Myanmar geändert hatte und das Land Mitglied der ASEAN, welche die Menschenrechtscharta unterzeichnet hat, geworden war, haben die USA und einige europäische Länder nicht die Sanktionen gegen Myanmar aufgehoben.

 

Diese Maßnahmen hatten jedoch keine sonderliche Wirkung auf die Standpunkte der Militärs und einige Verantwortungsträger in den USA und Europöa erklärten, solange China Myanmar unterstütze, würden die Militärs in Myanmar nicht nachgeben.

                                       

Die Beginn der Demokratie in Myanmar war Zeichen für den Untergang der Militäregierung. Die Parlamentswahlen vom 9. November 2010 – die zum ersten Mal nach 20 Jahren stattfanden, hatten weitgehende Wandlungen zur Folge.  Nach Machtübernahme einer nichtmilitärischen Regierung kam langsam Optimismus auf. Jedenfalls hat die neue politische Spitze versucht, ihre Macht zu festigen und auf dem Weg zur Demokratie beschränkte Reformen  durchgeführt.

Nun fragt es sich weshalb trotz dieser Reformen, die Regierung als Verantwortlicher für alle menschenfeindlichen Ereignisse, die sich im Rakhaing-Staat ereignen, schweigt.  Dabei wäre sie verpfichtet, alles, was grundsätzlich die Regierung und ihre Politik in Frage stellt, ernsthaft zu bekämpfen.

Die ernste Krise in den Gebieten mit Muslimen in Myanmar begann im Mai 2012 als Militärs 11 unschuldige Muslime umbrachten. Sie  verschlimmerte sich als eine Gruppe von Buddhisten einen Bus mit Muslimen angriff und dieser Angriff mit dem Tod eines Buddhisten erwidert wurde.

Im Gefolge der Konflikte in West-Myanmar, haben die Buddhisten die Muslimgebiete angegriffen und mehr als 2000 ihrer Häuser in Brand gesteckt. Mehr als Hundertausend Menschen wurden obdachlos.

Nachdem die meisten Flüchtlinge an den Grenzen zu Bangladesch Schutz gesucht hatten, wurden sie Opfer der Wut von fanatischen Buddhisten.

Es sei erwähnt, dass das ehemalige Militärregime in den Muslimgebieten Arakan Buddhisten angesiedelt hat. Dies diente dem Ziel langfristig die Muslime aus Myanmar zu vertreiben. Die Militärs strebten Veränderungen in der religiösen und völkischen Zusammensetzung an.

Sie unterstützten zum Beispiel Projekte für den Bau von Buddhisten-Klöstern gegenüber den Moscheen der Muslime, und wollten damit die Muslime provozieren.

 

In vielen Fällen wurde den Muslimen in diesem Land das Recht auf Staatsangehörigkeit entzogen und sie liefen Gefahr unter verschiedenen haltlosen Vorwürfen wie Landesverrat und unerlaubte Einwanderung festgenommen zu werden.

                                          

Die nationalistischen radikalen Militärs haben für die Muslime mit verschiedener Abstammung wie aus   Karen, Kachin, Shan und  Mon  schwere Sicherheitsbedingungen aufgestellt.

Die Muslime in Myanmar, die sich bereits seit mehreren Jahrhunderten in diesem Land befinden, sind wegen ihrer politischen und geistigen Stärke  von den Militärs in Myanmar bekämpft worden. Bei einem ungleichen anglo-birmanischen  Krieg wehrten sich die Muslime in Mandalay und Rangur während drei Kriege gegen den Feinden und bewiesen, dass sie  ihre islamische Identität und Existenz verteidigen können. 

Viele Experten für politische Angelegenheiten und Muslimfragen führen die Ursprünge der Krise in den asiatischen Muslimgebieten alle auf England zurück und sagen, dass die Engländer wegen ihrer Interessen  die Auseinandertreibung und Vernichtung der Muslime wollen.

                               

Frau Aung San Suu Ki, die Tochter des Generals Aung San, der einen großen Beitrag zur Unabhängigkeitsfindung Myanmars aus der langen Herrschaft Englands im Jahre 1948 leistete, betont das Recht der Bürger ihres Landes auf Demokratie und Freiheit.

Sie spricht unentwegt von den Rechten der Bürger in Myanmar unabhängig von deren religiösen und ethnischen Zugehörigkeit. Aber  nun zeigt Frau Suki, die in westlichen Kreisen als Friedenspolitikerin bezeichnet wird, keine Reaktion auf das Massaker an den Muslimen durch Buddhisten.

Sie sagt einfach, sie wüsste nicht, ob die Muslime Bürger von Myanmar seien!  Aber die öffentliche Meinung in Myanmar und dem südostasiatischen Raum erwartet von ihr, dass sie die Rechte der eine Millionen Muslime in ihrem Land anerkennt.  Außerdem wird erwartet, dass sie auf dem Weg zur Demokratie nicht selektiv vorgeht.

                                            

Es wundert nicht, wenn sich die Geschichte andererorts wiederholt.  Unter den abbasidischen Kalifen  wurden  blutige Gewalttaten angerichtet und Menschen zerstückelt und nun rühmen sich Buddhisten in Myanmar der verbrannten Körper von Muslimen. Die verbrannten Körper von Muslimen dieses Landes liefern einen schrecklichen Anblick.

Völlig unverständlich ist es angesichts der Leiden der Muslime in Myanmar, dass sich viele Staaten, Parteien und Persönlichkeiten in Schweigen hüllen.  Die Länder in der Islamischen Welt und islamische Parteien und die Menschenrechtsorganisationen und Nicht-Regierungsorganisation haben sich zu den schrecklichen Massakern an den Muslimen in Myanmar nicht geäußert.. 

Von Indonesien und Malaisia, zwei Muslimstaaten und  einflussreiche Mitglieder der ASEAN  wird erwartet, dass sie ernsthaft auf dieses Massaker reagieren.

Früher oder später wird die Regierung von Myanmar und werden wahrscheinlich die Organisatoren des Massakers an den Muslimen zu spüren bekommen,  dass die Religion ein einflussreiches Phänomen in der menschlichen Gesellschaft ist.

Sogar einige Länder, die bei ihrer Gründung die Religion abstritten, haben akzeptiert, dass sie  für den Fortschritt einer Gesellschaft sehr bedeutsam sein  kann.

                      

Der Schriftführer des Gelehrtengremiums Indiens, Mulana Seyyed Dschafar Naqawi verurteilte das Massaker an den Muslimen in Myanmar. Er bezeichnete die Niedermetzelung der  Muslime in diesem Land als einen Genozid und ein Verbrechen gegen die Menschheit und forderte den Einsatz der internationalen Gremien und der Verantwortungsträger der muslimischen Länder zur Beendigung dieses Massenmordes.

Er verurteilte  die Gleichgütligkeit des Westens, der angeblich die Menschenrechte verteidigt, gegenüber diesen Verbrechen und sein Schweigen.

Zweifelsohne werden die Regierung von Myanmar, der radikale Buddhismus, die angeblich Demokratie anstrebenden Parteien in diesem Land und Institute und Vereine für die Menschenrechte wegen der Verzögerung gegenüber dem schweren Unrecht an den Muslimen in Myanmar sich schwere Vorwürfe seitens der Muslime gefallen lassen müssen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Muslime in Myanmar  dem festen Willen ihrer Glaubensgeschwister auf der ganzen Welt zur Beendigung ihres Leids begegnen werden.

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