Das verehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Khamenei legte zeitgleich mit dem Beginn der Feierlichkeiten zum Sieg der Islamischen Revolution die Strategie zur Konfrontation mit den Bedrohungen und Sanktionen der westlichen Länder, allen voran der USA gegen Iran in den Predigten zum Teheraner Freitagsgebet am 3. Februar dar.
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution legte auf diesem Freitagsgebet ein umfassende Analyse der Errungenschaften der Islamischen Revolution vor und brachte wichtige Themen über die internen Fragen, Bedrohungen des Feindes, die Lage in der Region und Welt sowie über die Wahlen der 9. Legislaturperiode des Islamischen Parlamentes zum Ausdruck.
Die Strategie des Revolutionsführers gegenüber den Bedrohungen und Sanktionen gegen Iran besteht in Widerstand und Standhaftigkeit gegenüber allen Druckausübungen. Das Revolutionsoberhaupt bezeichnete bei der Schilderung der verschiedenen Dimensionen der schwachen Position der westlichen Länder auf der Weltebene die Verhängung von Sanktionen gegen die IRI und das iranische Volk als Anzeichen für die augenfällige Schwäche und fügte hinzu: „Sie wollen das iranische Volk wegen der Loyalität gegenüber dem Islam bestrafen, aber Tatsache ist, dass diese Sanktionen aus zwei Aspekten zugunsten der Staatsordnung und Bevölkerung sein wird.“
Ayatollah Khamenei bezeichnete die Anlehnung des iranischen Volkes an internen Begabungen und Kapazitäten als Ergebnisse der 30-jährigen Sanktionen und hob hervor: „Hätten sie keinen militärischen Sanktionen gegen uns verhängt, und das Buschehrer Kernkraftwerk (für Iran) gebaut, uns die Toren der Wissenschaft nicht geschlossen, würden wir heute diesen bewundernswerten Fortschritte in den Breichen des Militärs und der Wissenschaft nicht gehabt, hätten wir diese ausgezeichnete Situation bei der Urananreicherung nicht und würden diesen Erfolg im Bereich der Medizin und Luft- und Raumfahrt nicht errungen. Also waren die Sanktionen aus der Sicht der Anlehnung des Staatssystems und des Volkes an die unendlichen Begabungen und Kapazitäten der iranischen Jugendlichen zu unseren Gunsten.“
Ayatollah Khamenei sagte zur Darlegung der Schäden der Sanktionen für die westlichen Länder: „Nach Meinung der westlichen Länder besteht das Hauptziel bei der Verhängung von Sanktionen gegen das iranische Volk im Ablassen dieses Volkes von der Atomenergie und da dieses Volk von seinen ehrenhaften Nuklear-Errungenschaften nicht ablässt wird es im Endeffekt zur Brechung der Größe der Bedrohungen des Westens bei den Völkern der Region und der Welt führen und die Ehre und Macht des iranischen Volkes in der Weltöffentlichkeit steigern. Aus diesem Grunde sind diese Sanktionen auch aus dieser Sicht zu unseren Gunsten.“
Das Revolutionsoberhaupt verwies dann auf den wiederholten Satz der amerikanischen Verantwortlichen, „Alle Optionen liegen auf dem Tisch“ und fügte hinzu: „Dieser Satz bedeutet Androhung des Krieges, aber alle wissen, dass diese Drohung zu Ungunsten der USA ist. Genauso wäre die Entfachung eines Krieges zehn Mal so nachteilig für die USA.“ Er meinte, die bedrohenden Worte der amerikanischen Potentaten sind ein Zeichen für die Schwäche und Ausweglosigkeit Washingtons bei der logischen Konfrontation und Diskurs mit der IRI und fügte hinzu: „Sie sind auf der Arena der geistigen und logischen Konfrontation schwach. Aus diesem Grunde reden Sie von Gewaltanwendung und Krieg. Das bedeutet, dass die USA keine Logik als Gewalt haben und zur Auferlegung ihrer Forderungen keine andere Methoden als Krieg kennen.“
Diese entschiedenen und logischen Worte, die mit wiederholten Allaho-Akbar-Rufen der Bürger bestätigt wurden, fanden ein großes Echo in den Medien der Welt. New York Times forderte Obama auf, anstatt reizende Worte zu sagen, praktische Schritte zur Gewinnung des Vertrauens der IRI zu unternehmen. Diese Zeitung brachte zum Ausdruck, dass das Oberhaupt der IRI mit schönen Worten nicht überzeugt wird und schrieb: „Die USA sollten zum Austritt aus langfristigen Sackgasse gegenüber Iran wissen, dass dieses Land auf keinen Fall gegenüber den USA kapituliert.
Der ehemalige US-Vizeaußenminister Thomas Pickering und der Ex-Diplomat dieses Landes William Luers, Verfasser dieses Artikels hoben hervor: „Iran erwartet, dass die Revolution dieses Landes und ihre Rolle in der Region anerkannt wird, die Militärkräfte der USA die Region verlassen und die Atomtechnologie dieses Landes akzeptiert wird. Die USA sollten die iranische Revolution akzeptieren.“ New York Times bezeichnete die Politik des ehemaligen US-Präsidenten Nixon beim Wiederaufbau der Beziehungen dieses Landes zu China als ein geeignetes Modell für die Anbahnung von Beziehungen zu Iran und schrieb zudem: „Damals war Mao bereit, die Hegemonie der USA in manchen Bereichen zu akzeptieren, aber die iranische Führung hat seit 33 Jahren jede monopolare Kontrolle der Welt durch die USA abgelehnt. Das historische Gedächtnis der Iraner wird die destruktive Rolle der USA in der politischen Geschichte dieses Landes nicht vergessen. Die USA beschworen 1953 den Sturz der Nationalen Regierung von Mossadegh herauf und unterstützten das Pahlawi-Regime und den Angriff von Saddam auf Iran in den 1980er Jahren. Sie strebten in all diesen Jahren die Isolierung Irans an. Man kann die Führung Irans mit Worten nicht überzeugen.“
Darüber hinaus widerspiegelte Reuters einen Teil der Worte des verehrten Oberhauptes der iranischen Revolution und schrieb: „Iran wird gegenüber den Druckausübungen des Westens in Sachen seines Atomprogramms nicht kapitulieren. So würde die Sanktionierung Irans und Angriff auf dieses Land zu Ungunsten der USA sein und keine Änderung in den Willen Irans zur Aneignung der Atomtechnologie hervorrufen.“ In diesen Berichten wurde auf die Unterstützung Irans für die Widerstandsgruppen in Palästina und Libanon hingewiesen.
Der Bericht der DPA über die Worte des iranischen Revolutionsoberhauptes wurde unter dem Titel: „(Ayatollah Khamenei) Iran hat keine Angst vor Androhung von Krieg oder Sanktionen“ veröffentlicht. In diesem Bericht heißt es, Iran habe vor Androhung von Krieg oder Sanktionen durch die USA und EU keine Angst und wird von seinen Atomprogrammen nicht ablassen. Andererseits berichteten die Medien des israelischen Regimes über die Ansprache des verehrten Revolutionsführers und brachten ihre Besorgnis über die Reaktionen Irans auf die jüngsten Behauptungen und Bedrohungen der Verantwortlichen dieses Regimes zum Ausdruck. Die Zeitung Haaretz schrieb unter Berufung auf Ayatollah Khamenei: „Amerika und Israel werden von Bedrohung Irans Schäden erleiden.“ Diese Zeitung analysierte in einem ausführlichen Bericht die Ansprache des iranischen Revolutionsführers.
Das Echo der Ansprache des verehrten Ayatollah Khamenei zeigt, dass „Iran mächtig ist“. Das geben selbst die Feinde der IRI zu. Aber worin besteht die Stärke Iran? In dem militärischen Potential und in großem Potential bei der militärischen Abschreckung? In der besonderen geopolitischen und geostrategischen Lage Irans? In der Weiträumigkeit und Einwohnerzahl dieses Landes? In der großen Wirtschaft und Besitz von großen Reserven von Öl, Gas und Naturressourcen? In versierten, gebildeten und fachkundigen Arbeitskräften? Oder im wissenschaftlichen Fortschritt und Erfolgen bei der Erreichung von ausgezeichneten wissenschaftlichen Potentialen?
Es lässt sich sagen, dass all diese Fälle zu den essentiellen Indizien der Macht der IRI gehören können und die IRI verfügt über all diesen Dingen. Aber das, was den Islamischen Iran als eine regionale, ja sogar überregionale Großmacht von anderen unterscheidet besteht darin, dass Iran eine Botschaft für die ganze Welt hat. Eine Botschaft, die inspiriert ist von der Identität der Islamischen Revolution unter der Führung des verehrten Imam Khomeini und seines Nachfolgers Ayatollah Khamenei. Eine Botschaft, die vielen Völkern politische und revolutionäre Bewusstheit gegeben hat. Der Diskurs der Islamischen Revolution hat viele Anhänger in der Region. Das stellt die Grundlage und den Ursprung der Macht der IRI dar. Eine Macht, die seit ihrer Erscheinung vor 33 Jahren stets überregional war und es ihr gelungen ist, tief greifende Wandlungen in der Region hervorzurufen.



