Sonntag, 05 Februar 2012 06:23

Stand der Technik und Wissenschaft zum 33. Jahrestag des Revolutionssieges (2)

In diesem zweiten Teil unseres Beitrages anlässlich des Jahrestages des Revolutionssieges setzen wir unsere Ausführungen über die Errungenschaften des Islamischen Irans auf dem Gebiet der Technik und Wissenschaft fort und widmen uns den Erfolgen in der friedfertigen Kerntechnik.Nuklearwissen spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung des menschlichen Lebens, so dass die Erreichung des Wissens und der Technik für ihre friedfertige Anwendung eine große Bedeutung gewonnen hat.

Es gibt kein Volk, welches sich nicht den Fortschritt wünscht.Die iranische Nation hat nach jahrelanger Anstrengung und Initiative dieses nationale Ziel erreicht und die iranischen Wissenschaftler sind stolz darauf, das Wissen über den vollständigen nuklearen Brennstoffzyklus für ausschließlich friedfertige Ziele erreicht zu haben.

Die Erreichung des Nuklearwissens insbesondere über den vollständigen Brennstoffzyklus hat Iran in die Lage versetzt, sein Programm zur Gewinnung von nuklearem Brennstoff für industrielle Zwecke gestützt auf einheimisches Wissen durchzuführen.

Die Iranische Atomenergiebehörde hat erfolgreich die erste Phase des national geforderten Großprojektes für den nuklearen Brennstoffzyklus mit Ingangsetzung der Nuklearanlagen des UCF-Werks von Isfahan und dem Projekt des Schwerwasserreaktors von Arak und voriges Jahr mit der Anlage zur Urananreicherung in Fordu, Qum, welche sämtlich unter Aufsicht der internationalen Atomenergieagentur verliefen, abgeschlossen.

 

Auch konnte man im Lande angereichertes Uran in Form von Brennstoffkapseln anfertigen. Den iranischen Fachleuten im Isfahaner Atomzentrum gelang es ebenso, atomare Brennstoffscheiben und Brennstäbe zu gewinnen, die für den Brennstoffzyklus mit angereichertem Uran sehr wichtig sind.

Zurzeit hat Iran eine Stufe des Nuklearwissens erreicht, auf der es gemeinsame Nuklearprogramme mit anderen Ländern zum Beispiel bei der Urananreicherung und bei der Kernfusion durchführen kann. Diese Erfolge sind nicht nur von wissenschaftlichem Wert, sondern zeigen auch die Weitsicht der islamischen Republik Iran hinsichtlich der zukünftigen Deckung des Energiebedarfs.

 

 

Nuklearwissen ist nicht nur auf dem Gebiet der Energie nützlich. Seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin mit Hilfe des vorhandenen Forschungsreaktor steht ebenso auf dem Arbeitsplan der iranischen Wissenschaftler.

 

Der Iran ist eines der wenigen Länder, die auf diesem Gebiet tätig geworden sind. Circa 90 bis 95 Prozent der Radiomedikamente, die im Inland gebraucht werden, gewinnt man heute in der iranischen Atomenergiebehörde und medizinischen Forschungsinstituten.

Das Nuklearwissen wird auch erfolgreich in der iranischen Landwirtschaft angewandt und ergab die Verbesserung von Pflanzensorten. Zum Beispiel wurde ein widerstandsfähiger Weizen für Salzböden entwickelt ebenso wie eine kältebeständigere Gerstenart, verbessertes Baumwolle-Saatgut mit hoher Widerstandskraft gegenüber Pilzbefall und verschiedene schneller reifende Obstsorten.

 

Der Entwurf und Bau einer Kernfusionsanlage gehört zu den weiteren Erfolgen, durch den sich der Iran den 5 anderen Ländern, die im Besitz dieser Technologie sind, anschloss.

Das iranische Forschungszentrum für Plasmaphysik konnte das Untersuchungsprojekt für Kernfusion erfolgreich zu Ende führen.

Iran ist das einzige Land im Nahen Osten, welches unter Aufsicht der internationalen Atomenergieagentur auf dem Gebiet der Kernfusion tätig ist. Es wird vermutet, dass man in 10 bis 15 Jahren von der Energiegewinnung durch Kernspaltung auf die Energiegewinnung durch Kernfusion umgestiegen sein wird.

Jedenfalls lassen die Tätigkeiten auf dem Gebiet der Nuklearwissenschaft auf ein hohes Potential Irans auf dem Gebiet der friedfertigen Nutzung von atomarem Wissen schließen.

 

Die iranische Nation hat die Erfahrung gemacht, dass sie aufgrund der Vertragsbrüche und Nichteinhaltung der internationalen Zusagen von Atomstaaten, sich auf dem Gebiet der Nukleartechnologie darunter der Gewinnung des benötigten Brennstoffes für die Erzeugung von Tausenden Megawatt Strom auf die inländischen Möglichkeiten stützen muss. Dies wird als selbstverständliches Recht Irans betrachtet.

Die erzielten Erfolge sind besonders daher von Wert, weil die iranischen Wissenschaftler trotz der Komplexität dieser Technologie und der Wirtschaftssanktionen und Hindernissen, welche der Westen dem Iran aufgezwungen hat, dieses wissenschaftliche Leistungsniveau erreichen konnten.

Der 8. April steht im iranischen Kalender als der Nationaltag für Nukleartechnologie verzeichnet und erinnert an die Vorwärtsentwicklung der iranischen Nation auf dem Gebiet des friedfertigen Nuklearwissens. Dieser Tag fällt mit der Urananreicherung aufgrund einheimischen Wissens und der Gewinnung des ersten „gelben Kuchens“ zusammen, welcher der Start für die Entwicklung in Richtung größerer Erfolge auf diesem Gebiet und der Fertigstellung des nuklearen Brennstoffzyklus darstellte.

Seit über 30 Jahren hat Iran unterschiedliche Forschungen auf dem Gebiet des nuklearen Wissens und der Nukleartechnik durchgeführt.

Das Land ist 1958 der internationalen Atomenergieagentur IAEA beigetreten.

Und 1968 unterzeichnete es den NPT-Vertrag – den Atomsperrvertrag.

 

Die letzten Jahre waren von Fortschritten Irans im Nuklearwissen begleitet. Iran hat in den letzten 4 Jahren seine Kapazität in der Nukleartechnik und den Brennstoffzyklus durch Ingangsetzung einer neuen Generation von Zentrifugen in den Nuklearanlagen von Natanz, Isfahan und Arak und Fordu gesteigert.

Es gelang ihm die Urananreicherung um 20 Prozent zur Abdeckung des Brennstoffbedarfs des Teheraner Reaktors, der Forschungs- und medizinischen Zwecken gilt. Dieser Brennstoff wurde bis vor circa 2 Jahren noch aus dem Ausland besorgt. Doch verweigerte der Westen, der das Recht auf Urananreicherung Irans ablehnt, die Lieferung des von diesem Forschungsreaktor benötigten Brennstoffes.

 

Iran benötigt außerdem 30 Tausend Tonnen Nuklearbrennstoff für mehr als 20 Atomkraftwerke, welche im Zukunfts-Entwicklungsplan des Landes für die Produktion von mindestens 20 Tausend Megawatt Strom vorgesehen werden.

Deshalb haben die Störmanöver und die Nichteinhaltung der Zusagen westlicher Staaten hinsichtlich der Deckung des Brennstoffes und ihre verwehrte Kooperation den Iran veranlasst , entsprechend seines zukünftigen Bedarfs die notwendigen Schritte zu ergreifen.

Die Gewinnung der Technologie für die Anreicherung von Uran, welche unter vollständiger Aufsicht der Inspektoren der internationalen Atomenergiebehörde abläuft, hat die die USA und einige andere Länder, welch den Fortschritt Irans nicht ertragen können, zu einem Nervenkrieg und zu einem einmaligen politischen Druck auf Iran durch Sanktionen des UN-Sicherheitsrates veranlasst.

Trotz dieser Druckausübungen hat Iran aufgrund seines legalen Rechtes als Mitglied des NPT-Vertrages und der Internationalen Atomenergieagentur seine Urananreicherung zwecks Deckung des benötigten Brennstoffbedarfs für seine im Bau befindlichen Atomkraftwerke fortgesetzt.

Heute ist also trotz aller westlichen Hindernisse das Nuklearwissen zu einem der bedeutendsten Errungenschaften des Irans geworden.

 

 

 

 

Kommentare   

 
0 #2 Haggard 2012-02-05 21:44
1. Respekt für diese aussergwöhnlich e Leistung

2. find ich persönlich es in ordnung wenn der iran sein eigenes atomprojekt verfolgt, und man sollte nie vergessen der iran ist ein anerkannter souveräner staat,der sogar wie oben beschrieben sich von der IAEA sein streben nach der atomenergie regelmäßig überprüfen lässt

3. hoffe ich für die iranischen verantwortliche n das sie für das problem mit dem atommüll eine lösung finden, auf die die anderen atomenergie produzierenden länder vielleicht auch aus kostengründen nicht kommen... allein schon unserer nachfolgenden generationen zu liebe
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0 #1 Haggard 2012-02-05 21:44
1. Respekt für diese aussergwöhnlich e Leistung

2. find ich persönlich es in ordnung wenn der iran sein eigenes atomprojekt verfolgt, und man sollte nie vergessen der iran ist ein anerkannter souveräner staat,der sogar wie oben beschrieben sich von der IAEA sein streben nach der atomenergie regelmäßig überprüfen lässt

3. hoffe ich für die iranischen verantwortliche n das sie für das problem mit dem atommüll eine lösung finden, auf die die anderen atomenergie produzierenden länder vielleicht auch aus kostengründen nicht kommen... allein schon unserer nachfolgenden generationen zu liebe
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