Bei dem jüngsten Terroranschlag haben sie eine junge Elitekraft auf dem Gebiet des Nuklearwissens namens Mostafa Ahmadi Roschan in Teheran umgebracht. Mostafa Ahmadi Roschan ist der vierte iranische Atomwissenschaftler, der in den letzten zwei Jahren von Söldnern der Spionagedienste der USA, Englands und des zionistischen Regimes ermordet wurde.
Der Terroranschlag verlief ähnlich wie bei den anderen Wissenschaftlern. Schon diese Ähnlichkeit ist ein Zeichen dafür, dass die Handlanger der CIA, des Mossad und des MI6 bei diesen Anschlägen die Hand im Spiel hatten.
Es wurden ebenso viele Äußerungen von den amerikanischen, englischen und zionistischen Positionsträgern in den westlichen Medien verbreitet , welche darauf hinweisen, dass sie den Terror von Atomwissenschaftlern Irans in ihre Pläne zum Stopp der friedfertigen Nuklearprogramme Irans eingebaut haben.
In diesem Zusammenhang schrieb vor drei Jahren die englische Zeitung Daily Telegraph: „Israel plant als Teil eines indirekten heimlichen Krieges gegen das iranische Atomprogramm, Terroranschläge auf iranische Atomwissenschaftler.“
Seymour Hersh, der Analyst der US-Zeitung New York Times enthüllte, dass aufgrund der Anordnung von 2005 der Bush-Regierung an die CIA, diese Agentur verpflichtet wurde, den Iran unsicher zu machen. Das veröffentlichte Dokument zeigt, dass ein Budget in Höhe von 500 Millionen Dollar für die separatistischen Gruppen im Iran ins Auge gefasst wurde.
ABC News hat sich ebenso auf dieses Papier berufen und berichtet, dass die Aktionen zur Destabilisierung Irans eine giftige Medienpropaganda, die Investitionen in Terrormaßnahmen und die Erzeugung einer unsicheren Lage an den iranischen Grenzen umfassen.
Ein anderer Beweis belegt die Rolle der Regierungen, welche angeblich den Terrorismus bekämpfen, bei Anschlägen auf iranische Akademiker und besteht in den Äußerungen von John Sawers, dem Chef der englischen Spionageorganisation MI 6.
John Sawers hat gesagt: „Es ist nicht alleine durch die übliche Diplomatie möglich, die Verbreitung von (iranischen) „Atomwaffen“ zu stoppen. Wir benötigen nachrichtendienstliche und Spionageaktionen, damit wir Ländern wie Iran den Weg zu Atomwaffen versperren.“
Die Daily Telegraph schrieb ebenfalls:
„Die Zusammenarbeit des englischen und israelischen Nachrichtendienstes bei dem Terror und der Verschleppung von iranischen Wissenschaftlern ist ohne Übertreibung in den vergangenen Jahren zu einer Staatspolitik geworden.“
Jamens Risen, der bekannte US-Nachrichtenreporter hat in einer Stellungnahme bekanntgegeben, dass die CIA und die Mossad in Zusammenarbeit miteinander eine Serie von Terroraktionen gegen die Fortschritte Irans auf dem Gebiet der Nuklearenergie geplant haben.
Das Thema „Eliminierung von Wissenschaftlern der Islamischen Republik“ wurde auf Vorschlag der Informationsexperten der USA auf die Tagesordnung der amerikanischen Amtsträger gestellt. In diesem Zusammenhang hat Roy Bowler, Analyst des Unternehmens Standford – eines Privatunternehmens welches bei der Eintreibung von Daten in der USA eng in Verbindung zum Weißen Haus steht - in einer Analyse über den Terroranschlag auf iranische Atomwissenschaftler erklärt:
„Unsere Strategie lautet, die wichtigen wissenschaftlichen Figuren Irans zu vernichten.“
Ende Mai 2010 veröffentlichte die New York Times einen Geheimbericht, der zeigt, dass die USA der Verdächtige Nr. Eins hinsichtlich der Terroranschläge auf iranische Atomwissenschaftler ist. In dieser Urkunde wird unterstrichen, dass in einem handgeschriebenen Text von David Patreaus, dem damaligen Oberkommandeur der US-Kräfte im Nahen Osten, der heute Chef der CIA ist, geschrieben steht:
„Die Gruppe Delta der Sondertruppen hat die Mission, in den Iran einzudringen und in Zusammenarbeit mit den Oppositionsgruppen Irans, die beabsichtigten Ziele zu identifizieren.“
Petraeus hat dabei unterstrichen, dass die heimlichen Militäroperationen der USA im Iran verstärkt werden müssen und dafür Sondermilitäreinheiten der US-Armee eingesetzt werden sollen.
Die Times online hat zur gleichen Zeit in einem Gespräch mit dem Sprecher des Weißen Hauses in Berufung auf ihn geschrieben, dass die Militärbefehlshaber selber , falls sie es für nötig halten, nachrichtendienstliche Operationen leiten können. Alle diese Unterlagen zeugen für die direkte Einmischung der USA, Englands und des zionistischen Regimes bei den Terroranschlägen auf die iranischen Atomwissenschaftler.
Die Terroranschläge auf die iranischen Wissenschaftler erfolgen, während parallel dazu die USA massive politische Initiativen auf Weltebene ergreift, um die wirtschaftliche Blockade gegen Iran zu verschärfen. Der Boykott der Zentralbank und des Ölkaufs von Iran gehören zu diesen Schritten. Es ist zu beachten, dass die Fordu-Anlage zur Urananreicherung trotz dieser Sanktionen mit einer neuen Generation von Zentrifugen ihre Arbeit aufgenommen hat. Kenner des Nuklearwissens sind darüber im Bilde, dass die Inbetriebnahme der Anlage zur Urananreicherung eine hochmoderne Technologie erfordert. Die Atomwissenschaftler Irans haben ohne Hilfe oder Industrieanlagen aus dem Ausland ihre Kapazitäten bei der Ingangsetzung dieser neuen Anlage nach den Nuklearanlagen in Natanz unter Beweis gestellt.
Die 33-jährige Geschichte der Islamischen Republik Iran beweist, dass der Iran umso entschlossener den Weg der wirtschaftlichen und menschlichen Weiterentwicklung gegangen ist, je mehr er wirtschaftlich und politisch unter Druck gesetzt wurde oder militärischen Drohungen des Feindes ausgesetzt war. Die USA haben mehr als 3 Jahrzehnte lang 33 Arten von Sanktionen gegen die Iran verhängt und die letzte davon war der Versuch, den Ölkauf aus Iran zu boykottieren. Die US-Regierung versucht, durch Verschärfung der Sanktionen Unzufriedenheit unter der Bevölkerung zu schüren und zwischen ihr und ihrer Regierung einen Keil zu treiben. Aber was alle Maßnahmen, die die USA unternahmen um der Islamischen Revolution im Iran zu schaden, zum Scheitern brachte, war die nationale Einheit zwischen der iranischen Bevölkerung und ihrer Regierung. Diese Solidarität hat die erfahrensten Analysten im Westen verblüfft und sie haben die Islamische Republik Iran als ein unberechenbares Land bezeichnet. Jeder Schritt der US-Regierung und ihrer Verbündeten gegen die Islamische Republik hätte zum Sturz einer Regierung ausreichen müssen. Aber beim Iran war es anderes. Je mehr die Sanktionen und der politische Druck auf den Iran verstärkt wurden, desto mehr ist das Land mit großen Schritten den Weg zum menschlichen und wirtschaftlichen Fortschritt weitergegangen.
Laut Berichten der renommierten internationalen Institute ist die Zahl der wissenschaftlichen Artikel aus dem Iran in bekannten wissenschaftlichen Zeitschriften trotz der Sanktionen um ein Vielfaches gestiegen. Dass man im Iran an die neuesten Technologien, davon an die Technologie der friedfertigen Atomenergienutzung gelangt ist, zeigt, dass die Zunahme der Produktion von Wissenschaft die Stufe der Anwendung und Nutzung erreicht hat. Die Ingangsetzung der Fordu-Anlage für Urananreicherung geschah während der Sanktionen.
Sanktionen und Terroranschläge auf Wissenschaftler können der Islamischen Republik Iran zwar Schwierigkeiten bereiten, aber sie können nicht dazu führen, dass sie den Weg zum Wachstum verlässt und von ihren Losungen und Werten, die sich gegen das Unrecht und die arroganten Weltmächte richten, ablässt.



