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Montag, 14 Dezember 2009 19:15

Yavuz Özoguz: Warum muss die Propaganda Muslime in die Ecke von Nazis schieben?

Das Minarett-Verbot in der Schweiz dürfte der aktuell klarste- aber nicht der letzte - Beweis dafür sein, dass Muslime und Nazis absolut NICHTS miteinander zu tun haben. Dennoch fühlt sich die Hofberichterstattung derzeit mehr denn je verpflichtet, Muslime und Nazis zumindest in der Geschichte zusammen zu rücken. Woran liegt das?

Die entscheidende Frage zum Holocaust ist inzwischen laut und deutlich gestellt, und der gesamte Zionismus mit allen seinen propagandistischen und militärischen Mitteln ist nicht in der Lage, diese Frage aus der Welt zu schaffen: „Warum müssen Palästinenser in Palästina seit über 60 Jahren dafür leiden, dass einstmals Juden in Deutschland ermordet wurden?" Es ist eher erstaunlich, dass jene Frage so viele Jahrzehnte unterdrückt werden konnte. Die Frage ist so klar und so eindeutig, dass sie mit den üblichen Propagandatricks der Hofberichterstattung nicht zu überwinden ist. Denn in der Frage spielt es z.B. keine Rolle, ob 6 Millionen Juden, 1 Million Juden oder 10 Millionen Juden umgebracht wurden! Warum sollen Palästinenser dafür leiden?

Ein Trick der Hofberichterstattung, heutige Muslime mit Nazis zusammen zu bringen ist ebenfalls kläglich gescheitert. Der rassistische Wahn von heutigen Nazis, lässt gar nicht zu, dass sie Muslime im eigenen Land dulden. Selbst zum Islam konvertierte deutsche Muslime mit "deutschem Blut" (gemäß dem krankhaften Rassenwahn der Nazis) werden nicht akzeptiert. Gleichzeitig kann es praktizierende Muslime, für die es angesichts der Schöpfungsgeschichte gar keine "Rassen" unter Menschen geben kann, keinerlei Annäherung zu Nazis geben. Viele Muslime lehnen selbst jene Begrifflichkeit ab, unabhängig davon, ob der alte Begriff "Rasse" oder der neue Begriff "Ethnie" verwendet wird.

Doch der Zionismus brauch Nazi-Muslime zum überleben. Das liegt an der unmenschlichen Ideologie es Zionismus selbst begründet. Da der Zionismus für sich beansprucht, Palästina besetzen zu dürfen, muss es irgendeine Rechtfertigung dafür geben. Zwar kann man viele Deutsche sehr lange damit hereinlegen, dass Israel aufgrund des Holocaust notwendig war. Aber außerhalb Deutschlands wird es immer schwerer zu vermitteln, warum irgendwelche Menschen das Recht erhalten, Palästinenser zu vertreiben, zu enteignen und sie wie Untermenschen in der eigenen Heimat zu degradieren, weil es den Holocaust in Deutschland gegeben hat. Während die Europäer immer noch von der Zwei-Staaten-Lösung faseln, hat Israel die Zwei-Staaten-Lösung schon längst unmöglich gemacht. Die so genannte Siedlungspolitik wird intensiver denn je vorangetrieben (und gleichzeitig behauptet, das sei nicht der Fall) und die Brutalität des Zionismus war lange nicht mehr so deutlich, wie unter der aktuellen offen rassistisch geprägten zionistischen Regierung. Auch das Feindbild "Muslim" - selbst wenn es täglich gesteigert wird - genügt nicht, um obige Frage zu beantworten: „Warum müssen Palästinenser in Palästina seit über 60 Jahren dafür leiden, dass einstmals Juden in Deutschland ermordet wurden?"

Insofern "benötigt" der Zionismus eine historische "Mitschuld" der Palästinenser. Irgendwie muss die Geschichte so "hingedreht" werden, dass Palästinenser Mitschuld am Holocaust sind. Seit Monaten wird der Westbürger daher überflutet mit "Dokumentationen" über das Leben von dem Mufti von El-Kuds, al-Husaini, der Hitler besucht hat. Bei völliger Ausklammerung sämtlicher andere Daten und Fakten wird - einmal mehr - ein Geschichtsbild aufgebaut, dass nur ein einziges Ziel verfolgt: Den unmenschlichen Zionismus zu rechtfertigen.

Dabei sind die Fakten aber mehr als klar und sprechen eine völlig andere Sprache! In kaum einer jener "Dokumentationen" wird erwähnt, dass auch Muslime in deutschen KZs umgebracht wurden. Es wird nicht erwähnt, dass ausgemergelte, durch Arbeit fast vernichtete Insassen der KZs "Muselmänner" genannt wurden. Diverse Untersuchungen deuten darauf hin, dass ca. 50% der in den KZs ermordeten Sinti und Roma Muslime waren. Es wird verschwiegen, dass erheblich mehr Muslime (vor allem Araber und Inder) auf Seiten der Alliierten Franzosen und Engländer gegen Deutschland gekämpft haben, als jene, die mit Hitler sympathisierten!

Es wird auch nicht erwähnt, dass sowohl muslimische Einzelpersonen als auch ganze Staaten häufig genug Juden vor deutschen KZs gerettet haben. So haben z.B. zahlreiche türkische Diplomaten im Ausland Juden die türkische Staatsbürgerschaft verliehen, um ihnen die Ausreise in die Türkei zu ermöglichen. Sehr berühmte deutsche Persönlichkeiten - nicht nur Juden - haben im türkischen Exil überlebt, so auch der spätere berühmte Berliner Bürgermeister Ernst Reuter und sein Sohn Edzard, der seine Kindheit von 1935 bis 1946 in der Türkei verbrachte und später den Daimler-Konzern groß machte. Mit der Scheineinbürgerungsmethode rettete allein der türkische Botschafter in Marseille Behiç Erkin über 15.000 französischen Juden das Leben. Und Ähnliches wird auch über iranische Diplomaten berichtet. Mitarbeiter der iranischen Botschaft in Paris gaben 1940 hunderten von Juden eine spontane iranische Staatsbürgerschaft und halfen ihnen damit zur Flucht aus dem von Nazis besetzten Frankreich in den Iran. Keiner von jenen Helfern hat jemals die Absicht gehabt, mit ihrer Hilfe Palästinenser zu vertreiben und sicherlich auch nur wenige der damaligen Juden. Sie wurden mit der Lügenparole „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" geködert.

Zum "Dank" für ihre Dienste in den europäischen Armeen haben dann die Kolonialisten die Länder der Muslime zum Teil noch Jahrzehnte besetzt gehalten! So war der Umgang miteinander! Muslime haben weder damals noch heute in ihrer absolut überwiegenden Mehrheit mit Nazis sympathisiert, hingegen durchaus mit Juden kooperiert! Eines der klarsten Dokumente dazu war ein Schreiben der Nazi-Reichsleitung vom 13.4.1937 an den Polizeipräsidenten in Berlin, in dem es heißt:

„Betr. Deutsche Muslimische Gesellschaft e.V.
Ihr Schreiben vom 15.Dezember 1936 V.Vereine/Muslim/8769

In der oben bezeichneten Angelegenheit teilen wir Ihnen mit, dass sich die Gesellschaft aus Angehörigen der verschiedensten Rassen und Völker zusammensetzt . Die Zusammenkünfte finden meist in zwangsloser Form statt. Besucher sollen vor allem Professoren, ehemalige Offiziere usw. sein. Bei diesen Zusammenkünften sollen, sofern die Teilnehmer glauben unter siech zu sein, abfällige Bemerkungen über den Nationalsozialismus und seine Führer gemacht werden. Es handelt sich bei der obigen Gesellschaft mehr oder weniger um einen Unterschlupf für reaktionäre Elemente.
Im übrigen gehören mehrere Juden zur Gesellschaft. Die Gesellschaft war insbesondere in den Jahren 1933/34 Unterschlupf und Absteigequartier für Kurfürstendammjuden.
Gegen das Weiterbestehen der oben bezeichneten Gesellschaft bestehen demzufolge hier erhebliche Bedenken, sowohl in formaler als auch in weltanschaulich-politischer Hinsicht.
Die uns übersandten Unterlagen - 1 Band Akten Nr.6769 sowie die Satzungen- erhalten Sie anliegend wieder zurück.
Heil Hitler"

Scann das Originalschreiben siehe:
http://www.eslam.de/bildergalerien/d/deutsche_muslimische_gesellschaft/deutsche_muslimische_gesellschaft_bildergalerie.htm

Zionisten können die Dinge verdrehen, wie immer sie es versuchen. Auf die Frage: „Warum müssen Palästinenser in Palästina seit über 60 Jahren dafür leiden, dass einstmals Juden in Deutschland ermordet wurden?" gibt es nur eine sachliche Antwort: „Weil der Zionismus es benötigt!" Aber selbst wenn man jene Märchen der Zionismuspropaganda glauben sollte, warum müssen dann palästinensische Christen genau so leiden? Warum sind dann auch Bethlehem und Nazareth besetzt?

Grundlage für den Frieden von Juden, Christen und Muslimen im Heiligen Land ist die Überwindung des Zionismus. Der Zionismus ist eine rassistische Ideologie, die jeder Antirassist ablehnen muss. Es gehört zu dem perfidesten Propagandainstrumenten des Zionismus, dass er Antisemitismus und Antizionismus gleichzusetzen sucht. Antisemitismus ist eine Form von Rassismus, die jeder Mensch ablehnen muss! Antizionismus hingegen ist der Kampf gegen Rassismus! Jeder, der glaubhaft gegen Antisemitismus sein will, muss ein Antizionist sein. Aber Menschen sollte nicht nur "anti" sein. Vielmehr sollten Menschen sich gemeinsam FÜR eine friedliche Zukunft einsetzen. Die ist aber nur dann möglich, wenn man die Bruderschaft der Menschen erkennt und sich für sie einsetzt. Frieden ist nur möglich unter den Kindern Adams und Evas, wenn sie gleichberechtigt ihre Fähigkeiten entfalten können, ohne dass ein Nachkomme Adams und Evas sich Rechte zubilligt, die er anderen verweigert, weder in El-Kuds noch an anderen Orten.

In El-Kuds findet der Kernkonflikt dieser Erde zwischen dem Herrenmenschendenken der Westlichen Welt, die im missbrauchten Namen des Judentums und Christentums dem Kapitalismus frönt und dabei auch Christen und Juden unterdrückt gegen den gesamten Rest der Welt statt. Wer Frieden in der Welt will, muss sich vor allem für wahren Frieden in El-Kuds einsetzen.

(Muslim Markt)

 

 

 


 

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