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Donnerstag, 09. Februar 2012

Zuletzt aktualisiert: 08:32:32 UTC

Analysen
Ansichten des Revolutionsoberhauptes (Konfrontation mit westlichen Bedrohungen und Sanktionen)

Ayatollah Khamenei: „Nach Angaben der westlichen Länder besteht das Hauptziel bei der Verhängung von Sanktionen gegen das iranische Volk im Ablassen dieses Volkes von der Atomtechnologie und da dieses Volk von seinen ehrenhaften Nuklear-Errungenschaften nicht ablässt wird es im Endeffekt zur Brechung der Größe der Bedrohungen des Westens bei den Völkern der Region und der Welt führen und die Ehre und Macht des iranischen Volkes in der Weltöffentlichkeit steigern. Aus diesem Grunde sind diese Sanktionen auch aus dieser Sicht zu unseren Gunsten.“

Montag, 06. Februar 2012 um 19:50

Die Devise lautet: Standhalten

Nach dem Ersten Weltkrieg sind 183 Wirtschaftsboykotts verhängt worden und 140 davon seitens Amerika.

Wirtschafssanktionen sind eine übliche Methode der gewaltsamen Mächten um ihre Gegner in die Knie zu zwingen. Aggressive Staaten wie die USA haben solche Maßnahmen schon seit mehreren Jahrzehnten für Vorantreibung ihrer expansionistischen Politik angewandt.Dort wo Militärmaßnahmen gegen Länder außerhalb ihres politischen Einflusses auf Grenzen stießen oder nicht den erwarteten Erfolg versprachen, haben sie Sanktionen oder internationale Boykotts als Hebel eingesetzt.
Dienstag, 07. Februar 2012 um 18:08

Ein Interview mit Christoph Hörstel

Ein Interview mit Christoph Hörstel Dieses Jahr geht es um zwei drei grosse Themen. Das wichtigste militärische Thema ist zweifellos die gewollte und inszenierte Konfrontaion mit Ihrem Land, mit dem Iran.
Montag, 06. Februar 2012 um 17:53

Interview mit Professor Udo Steinbach

 Interview mit Professor Udo Steinbach

Das, was wir sehen, was wir hören, kann vor allen Dingen den fundamentalen Widerspruch zwischen der Eskalation der Spannungen, der Sanktionen, und der Bereitschaft zu Verhandlungen nicht aufhellen.


Rolle des Terrorismus bei der Entstehung des Zionismus - Teil 20

Rolle des Terrorismus bei der Entstehung des Zionismus - Teil 20

Das zionistisch-israelische Regime ist in den letzten Jahren hinsichtlich der Ermordung führender palästinensischer Funktionäre außerhalb des besetzten Palästinas mit Einschränkungen konfrontiert worden, da es angesichts der zunehmenden Abscheu gegenüber den Zionisten, sogar in den westlichen, pro-israelischen Ländern, nicht so leicht seinen Söldnern und Agenten zur Flucht verhelfen kann. Außerdem sind die palästinensischen und libanesischen Widerstandskämpfer erfahrener geworden und bedienen sich bei Auslandsreisen komplizierterer Methoden, um israelische Agenten irrezuführen. Aus diesem Grund hat die Zahl der misslungenen Anschläge der israelischen Todes-schwadronen in den letzten Jahren zugenommen.

In diesem Beitrag möchten wir auf zwei Attentate hinweisen, die ein großes Echo in den Medien fanden und nicht nur dem zionistischen Regime sondern auch seinen europäischen Unterstützern Kopfschmerzen bereiteten.

Am 19. Januar 2010 verübten israelische Söldner in Dubai einen Terroranschlag auf Mahmud al-Mabhuh, einen Führer des militärischen Arms der Hamas. Zunächst einen Einblick in das Leben dieses palästinensischen Märtyrers:

Mahmud al-Mabhuh wurde am 14. Februar 1960 in einem Flüchtlingslager drei Kilometer nördlich von Dschabaliya im Gazastreifen geboren. Seine Schulausbildung brach er ab, machte eine Lehre als Automechaniker und eröffnete anschließend eine Werkstatt.

Ende der 80er-Jahre gehörte er zu den ersten Mitgliedern der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas.

Am 20. Januar 2010 wurde der erst 50-jährige Mabhuh tot in einem Hotelzimmer in Dubai aufgefunden. Die zuständige Polizei in Dubai erklärte, dass Mabhuh in seinem Hotelzimmer durch Elektroschock betäubt und danach wohl mit einem Kissen erstickt worden sei. Einem rechtsmedizinischen Gutachten zufolge hieß es, dass Mabhuh zunächst mit einem Beruhigungsmittel betäubt und dann erstickt worden sei. Die Polizei in Dubai präsentierte auf einer Pressekonferenz am 15. Februar 2010 Bilder aus den umliegenden Überwachungskameras. Der zuständige Polizeichef Dahi Chalfan Tamim kündigte an, Haftbefehle gegen insgesamt 11 Verdächtige mit europäischen Pässen zu beantragen. Am 18. Februar schrieb Interpol die von Dubai ermittelten 11 Verdächtigen zur Fahndung aus.

Später ging der Polizeichef Tamim, nach Angaben der Tageszeitung "al-Chaleedsch", von 27 Verdächtigen aus. Die mutmaßlichen Täter und ihre Helfer seien nach dem Mord in die USA und ins besetzte Palästina gereist. Interpol schrieb demzufolge am 8. März für 16 weitere Verdächtige Fahndungen aus.

Im Laufe der Ermittlungen gab Tamim zu Protokoll, dass die Untersuchungen zu 99 Prozent auf den israelischen Geheimdienst Mossad als Auftragsgeber hinweisen.

Die israelische Zeitung 'Jerusalem Post' schrieb zum Attentat auf Mabhuh: "Ein Blick auf das Lächeln im Gesicht von Ministerpräsident Netanjahu genügt, um festzustellen wer hinter dem Attentat steckt." Die Zeitung Jediot Aharonot schrieb in einem ausführlichen Bericht diesbezüglich: "Der Befehl zur Tötung Mabhuhs war schon vor Jahren gegeben worden. Der Mossad hatte die Akte Mabhuhs "Rote Seite" genannt."

Was im Mordfall Mabhuhs in den westlichen Medien insbesondere Aufsehen erregte, war die Nutzung gefälschter europäischer Pässe. Großbritannien, Irland und Frankreich beriefen wegen dieses Vorgehens die israelischen Botschafter ein und verlangten von der israelischen Regierung Auskunft über den Mordfall, ohne ihn jedoch zu verurteilen. Der israelische Außenminister Avigdor Liebermann reiste sofort zu Konsultationen nach London. Am 23. März 2010 hat Großbritannien als erstes westliches Land Israel offen beschuldigt, in den Mordfall von Mahmud al-Mabhuh verwickelt zu sein. Der englische Außenminister David Miliband warf vor dem Parlament des Landes, dem israelischen Geheimdienst vor, „hinter der Fälschung britischer Pässe zu stehen", die bei dem Attentat benutzt worden waren. Die britische Regierung reagierte darauf mit der Ausweisung eines israelischen Diplomaten. Ende Mai 2010 gab auch die australische Regierung bekannt, dass sie „keinen Zweifel habe, dass Israel für diesen Missbrauch und die Fälschung der Pässe verantwortlich“ sei. Wie Großbritannien hat auch Australien als Zeichen der Missbilligung dieses Vorgehens einen israelischen Diplomaten ausgewiesen. Nach einigen Monaten übernahm das zionistische Regime zum ersten Mal die Verantwortung für den Anschlag auf Mabhuh. Mossad-Chef Meir Dagan musste sich offiziell bei London wegen der Nutzung britischer Pässe entschuldigen und versprechen, dass sich derartiges nicht wiederholen werde.

Mahmud al-Mabhuh war ein hochrangiges Mitglied der Hamas und ein Mitbegründer des militärischen Arms dieser Bewegung. Im Jahr 1987 gründete er mit Mohammad al-Sharataha den militärischen Arm der Hamas, welcher später als Qassam-Brigaden bekannt wurde (nach dem Märtyrer Izz ad-Din al-Qassam, 1882-1935).

Dieser hochrangige Funktionär der Palästinenser wurde jahrelang vom israelischen Geheimdienst Mossad überwacht und verfolgt. Ronen Bergman, ein israelischer Autor und Journalist der Zeitung Jediot Aharonot, schrieb, dass der Mossad schon vor Jahren die Ermordung von Mabhuh geplant und organisiert hatte und nur auf eine Gelegenheit wartete, die geplante Operation durchzuführen. Letztendlich wurde Mabhuh aufgrund eines Fehlers bei der Irreführung israelischer Agenten, identifiziert, aufgespürt und terrorisiert. Somit fand ein weiterer Widerstandskämpfer auf dem Weg der Befreiung Palästinas den Märtyrertod. Ein Weg, welcher durch das Licht des Blutes von Märtyrern wie Mabhuh erhellt wird.

Eine weitere führende Figur der Hamas-Bewegung, welcher einem Terroranschlag seitens israelischer Killer-Kommandos zum Opfer fiel, war Yahya Ayyash. Er wurde am 5. Januar 1997, während er mit seinem Vater telefonierte, durch die Detonation einer Bombe, welche die Zionisten in seinem Telefon installiert hatten, getötet. Der 31-jährige Ayyash war ein palästinensischer Kämpfer, der eine aktive Rolle bei den antizionistischen Operationen spielte. Obwohl die Kräfte des zionistischen Regimes Ayyash ständig verfolgten, konnten sie ihn lange Zeit nicht zu Fall bringen. Er war zu einem Gespenst für sie geworden. Er veränderte sein Gesicht mehrfach an einem Tag und übernachtete an jedem Ort nur einmal. Er erschien unter den Leuten verkleidet als Jude mit einer Judenkappe. Issac Rabin hatte ihm den Beinamen "Ingenieur" gegeben, weil er für die Planung vieler Operationen gegen das zionistische Regime verantwortlich gemacht wurde. Schließlich ging er aber in die Falle der israelischen Todesschwadronen und fand den Märtyrertod. Die starke und eindrucksvolle Beteiligung der Palästinenser an der Beisetzungs von Ayyash zeigte, dass diese das auf dem Wege der Befreiung Palästinas vergossene Blut zu schätzen wissen. Etwa 400.000 Menschen gaben diesem palästinensischen Kämpfer das letzte Geleit. Seine Beisetzung gilt als eine der größten Beisetzungen in den arabischen Ländern.

Stand der Technik und Wissenschaft zum 33. Jahrestag des Revolutionssieges (2) In diesem zweiten Teil unseres Beitrages anlässlich des Jahrestages des Revolutionssieges setzen wir unsere Ausführungen über die Errungenschaften des Islamischen Irans auf dem Gebiet der Technik und Wissenschaft fort und widmen uns den Erfolgen in der friedfertigen Kerntechnik.Nuklearwissen spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung des menschlichen Lebens, so dass die Erreichung des Wissens und der Technik für ihre friedfertige Anwendung eine große Bedeutung gewonnen hat.
Stand der Technik und Wissenschaft zum 33. Jahrestag des Revolutionssieges (1) Ausgehend vom Vertrauen in die eigenen Kräfte und aufbauend auf Engagement entstand mit dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran ein neues Fortschrittsmodell. Das Land hat große Schritte auf dem Weg zu seinem Ziel unternommen und trotz der 30-jährigen Sanktionen und ständigen Quertreibereien des Westens erhebliche Fortschritte in Wissenschaft und Technik erzielt, zum Beispiel auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt und in der Verteidigungsindustrie unter anderem beim Raketenbau, der Elektronik und Telekommunikation, Luftabwehr, Munition usw. Auf diese Weise konnte die Islamische Republik Iran auch die Zwecklosigkeit der Sanktionen beweisen.Zu den einheimischen Errungenschaften, die anlässlich
Freitag, 03. Februar 2012 um 08:32

Der Scherbenhaufen deutscher Außenpolitik

Yavuz Özoguz Kommentar vom Fuß des iranisch-deutschen Berges (25)
Von: Dr.
Mittwoch, 01. Februar 2012 um 13:57

Interview mit Jamal Karsli

Interview mit Jamal Karsli

Die Reaktion der syrischen Regierung auf die Forderungen der Opposition erfolgt immer mit ein-, zweimonatiger Verspätung.

Mittwoch, 01. Februar 2012 um 11:12

Anlässlich der Wahlen im Iran (Teil 2)

Anlässlich der Wahlen im Iran (Teil 2)

Parlament stärkt und legitimiert Staatsordnung

In der Verfassung der Islamischen Republik Iran werden die Wahlen als wichtigstes Mittel zur Verwirklichung des Herrschaftsrechtes des Volkes beschrieben.

Mittwoch, 01. Februar 2012 um 07:10

Sicherheitsrat uneins über Syrien

Sicherheitsrat uneins über Syrien Russischer Außenminister warnt vor Bürgerkrieg. Westerwelle drängt auf Resolution
Montag, 30. Januar 2012 um 11:31

Die europäischen Iransanktionen

Die europäischen Iransanktionen Shell: Rein wirtschaftlich gesehen werden die Konsumenten der Verlierer sein ..
Vertrauen verspielt: Der Lebensstandard der Griechen ist stark gesunken.

Für die Griechen haben Überlegungen, ihnen praktisch einen Vormund vor die Nase zu setzen, das Fass zum Überlaufen gebracht.

Sonntag, 29. Januar 2012 um 11:49

Widersprüche in der türkischen Außenpolitik

Nato-Raketenabwehrschildes in der Türkei

Es ist soweit: Das umstrittene Projekt des Raketenabwehrschildes der Nato in der Türkei wird durchgeführt. Die türkischen Verantwortungsträgern teilten mit, dass das Radar- und Raketensystem der Nato im Südosten der Türkei ab Beginn des neuen christlichen Jahres in Gang gesetzt werde.Dieses System ist Bestandteil der Radar- und Raketensysteme der Nato und soll in Bündnisstaaten der Nato aufgestellt werden. Dieser Schritt

Samstag, 28. Januar 2012 um 08:17

Großflächiges Feindbild

George W. Bush

Großflächiges Feindbild

Hintergrund. Vor zehn Jahren proklamierte George W. Bush einen Krieg ohne Grenzen, der von seinem Nachfolger Barack Obama fortgesetzt wird

Von Knut Mellenthin
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